die Morde an drei Kindern. „Ich empfinde tiefe Scham und Reue. Den Jungen und ihren Angehörigen habe ich unbeschreibliches Leid zugefügt“, sagte sein Verteidiger am Mittwoch in einer verlesenen Erklärung vor dem Landgericht Stade. N. habe die Jungen im Alter von 8 bis 13 Jahren zwischen 1992 und 2001 aus Angst vor Entdeckung getötet. Der angeklagte Pädagoge gab auch die meisten der insgesamt 20 ihm zur Last gelegten Missbrauchstaten zu.

Der „Maskenmann“ soll seine Opfer in Schullandheimen, Zeltlagern und in Bremer Wohnungen sexuell missbraucht oder von dort aus verschleppt und getötet haben. Der jahrelang Gesuchte war im April in Hamburg festgenommen worden. Nach eigenen Worten war er erleichtert über seine Festnahme. „Es gibt für mein Tun keine Entschuldigung und ich will voll dafür einstehen“, sagte er in der Erklärung.