Anita Schreiber war 41 Jahre beruflich als Lehrerin in Spremberg und Döbern tätig. Sie unterrichtete Mathematik, Deutsch und Sport. Es war ihr Traumberuf. Nun trat die Sprembergerin in den "Unruhe-Stand" und hält sich mit vielen Dingen in ihrer Freizeit fit. "Meine Enkelkinder Nils (11) und Nora (8) besuchten früher diese Kita in Groß Luja. So entstanden die guten Kontakte, und nun bin ich seit einem Jahr die Vorlese-Patin in dieser Einrichtung. Es sind die großen Kita-Kinder, die sich in der Runde zusammenfinden. Heute ist es sozusagen die letzte Lesung vor der Schulzeit, und ich habe das Buch von Astrid Lindgren ,Ich will auch in die Schule gehen' mitgebracht. Ich suche in der Bibliothek oft Bücher mit vielen Bildern aus, damit wir darüber sprechen können. So werden das Zuhören und die sprachliche Bildung wird gefördert", weiß Anita Schreiber, die noch voller Tatendrang ist.

Die 61-Jährige ist seit ihrer Kindheit selbst eine "Leseratte". Mehrmals im Monat macht sie sich auf den Weg zur Spremberger Bibliothek und findet immer interessante Lektüre. Gern wählt sie für sich Krimis oder auch Bücher zur Geschichte Deutschlands aus. Zweimal war sie auch schon mit den Mädchen und Jungen der Kita aus Groß Luja in der Bibliothek in Spremberg zum Stöbern. Dieses Angebot der Bibliothek mit einem großen Fundes sollten noch mehr Kinder nutzen, denn die Bücherauswahl ist riesengroß. "Wenn es die Gesundheit zulässt, möchte ich diese Lesestunde auf jeden Fall fortführen. Ich habe gern Kontakt zu Kindern, denn sie halten jung. Und lesen hält den Geist fit. Gern bin ich in meiner Freizeit auch mit dem Rad unterwegs", so Anita Schreiber.