45 Uhr, ein Konzert im Schloss Straupitz. Die RUNDSCHAU sprach mit dem Sänger.

Herr Michaelis, wie gut kennen Sie den Spreewald?
Ich bin jedes Jahr auch privat im Spreewald. Ein guter Freund zeigt mir die Biber.

Worauf können sich die Besucher Ihres Konzertes freuen?
Darauf, dass die Lieder, welche sie schon immer auf CD haben wollten nun auch als CD im Gepäck sind. Also neue Stücke und natürlich viel Bekanntes aus Karussell-Zeiten.

Sie singen sicher auch Ihren größten Hit “Als ich fortging„. Wie oft haben Sie das Lied schon gesungen?
Unzählige Male. Interessanter ist allerdings, wie viele Coverversionen es inzwischen gibt unter anderem von Josè Carreras, Rosenstolz, Matthias Reim und Heinz-Rudolf Kunze.Nun nimmt der Song auch seinen Weg in die Welt auf: Griechenland, Chile, Portugal, Polen, Spanien und nun arbeiten wir gerade an einer russischen Übersetzung.

Von welchem Künstler würden Sie “Als ich fortging„ gern gesungen hören?
Ich lass mich überraschen, vielleicht von Sting.

Wie von anderen Künstlen aus der ehemaligen DDR so wird auch Ihre Musik als Ost-Rock bezeichnet. Gefällt Ihnen diese Bezeichnung?
Es ist mir egal. Hauptsache man findet das Fach des Künstlers Dirk Michaelis und auch seine CDs, die nach der Wende entstanden sind; beispielsweise das gerade erschienene Album “Glaube Liebe Hoffnung„.

Kaum einem Künstler aus dem Osten ist es gelungen, auch neue Fans im Westen zu bekommen. Wie sieht das bei Ihnen aus?
Ich bin in ganz Deutschland ein Geheimtipp. Das sehe ich an den Postleitzahlen meiner Fan-Post.

Wie muss ein gutes Konzert für Sie verlaufen?
Es muss mein Publikum fesseln, zum Staunen bringen und begeistern.

Wird es einen Nachfolge-Hit von “Als ich fortging„ geben - vielleicht mit dem Titel “Als ich ankam„? Nicht so ernst gemeint.
Die Textautorin Gisela Steineckert nimmt diese Herausforderung gern an. Auch nicht so ernst gemeint. ths1

Mit Dirk Michaelis sprach Thomas Seifert