Zur tränenreichen Verabschiedung der Kadetten bei strahlenden Sonnenschein waren gestern Hunderte Menschen in den Kieler Heimathafen des Dreimasters gekommen.
Eine Musikkapelle spielte traditionsgemäß "Muss I denn zum Städtele hinaus", bevor die Bark mit gesetzten Segeln auslief und zunächst Kurs auf Portugal nahm.
Erst in neun Monaten wird Deutschlands berühmtestes Segelschiff in der Heimat zurückerwartet. Zuvor sind Stationen sind die Azoren, die Karibik-Insel Martinique sowie Häfen in Kanada und den USA, darunter New York. In Nordamerika nimmt die "Gorch Fock" auch an großen Regatten teil.
Kurz nach dem Start der Ausbildungsreise für rund 100 Marine-Kadetten gab es nach Angaben eines Marinesprechers "Antriebsprobleme". Die "Gorch Fock" ging deshalb für zwei Stunden in der Kieler Bucht vor Anker.
"Vor einer so großen Reise ist es wichtig, lieber alles doppelt zu checken", sagte der Sprecher. (dpa/uf)