Die alte Technik ist durch neue hochmoderne Projektoren ersetzt und die alten Leinwände durch neue Leinwände mit einer Silberkristallbeschichtung ausgetauscht worden. Jetzt ist in Finsterwalde das dreidimensionale Filmerlebnis möglich, informierte Kinochef Torsten Siegert. Die Filme kommen jetzt nicht mehr auf großen Rollen, sondern auf kleinen Festplatten.

Notwendig wurden diese Investitionen im sechsstelligen Bereich auch dadurch, dass die Verleiher immer weniger 35-mm-Filme anbieten und der Trend seit Jahren in die digitale Richtung geht. Die Kinos in großen Städten sind teilweise bereits mit dieser Technik ausgestattet. Dank verschiedene Förderprogramme war dieser Schritt auch für das Kino in der Kleinstadt Finsterwalde möglich, sagt Siegert.

Torsten Siegert sagte, dass der Zeitpunkt genau richtig sei, um die Startfilme in Zukunft auch in 3D zu bekommen. Er versprach jetzt schon, dass die Kinobesucher völlig neue Kinowelten erleben werden. Das Bild auf der 11,5 x 5 Meter großen Leinwand sei durch die höhere Auflösung einfach besser. Das 3D-Kinoerlebnis sei auch durch die Scheiben der Visionsbar möglich, das habe er getestet. Mit Hochdruck werde derzeit an der Einrichtung der neuen Projektoren gearbeitet.

Wenn alles klappt gibt es ab heute den „Gestiefelten Kater“ dreidimensional.