Erleiden sie im Einsatz einen Wege- oder Arbeitsunfall, erhalten sie Leistungen der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Auch bei einer Berufserkrankung sei das der Fall. Es spiele dabei keine Rolle, ob die Hilfstätigkeit im In- oder Ausland erbracht wird. Voraussetzung ist aber, dass der Einsatz bei einem deutschen Träger absolviert wird. Nicht versichert sind Freizeitunfälle.
Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt nach einem Unfall oder bei einer Berufskrankheit die Kosten für Heilbehandlung und Rehabilitation. Außerdem zahlt sie Lohnersatzleistungen. Bei dauerhaft eingeschränkter Erwerbsfähigkeit zahlen die Unfallversicherungsträger eine Rente, bei Pflegebedürftigkeit gewähren sie Pflegeleistungen. (dpa/eb)