Es werde ab 2012 aus KfW-Mitteln finanziert, teilte die Bankengruppe mit. Bisher stellt der Bund das Geld zur Verfügung.

Derzeit können Eigentümer, Mieter oder Wohnungsunternehmen Förderkredite noch zu besonders günstigen Zinssätzen über die Hausbanken beantragen. Die Anträge zu den aus Mitteln des Bauministeriums verbilligten Zinssätzen zwischen einem und 1,56 Prozent sind noch bis 16. Dezember 2011 bei der KfW einzureichen. Der maximale Kreditbetrag beträgt 50 000 Euro pro abgeschlossener Wohneinheit. Die aus Bundesmitteln angebotene Zuschussvariante entfällt zum Jahresende. Seit Programmstart im Jahr 2009 wurden damit mehr als 60 000 Wohnungen oder Einfamilienhäuser barrierearm umgebaut.

„Wir sind noch nicht ausreichend auf die demografischen Herausforderungen eingestellt. Daher freuen wir uns, dass wir den altersgerechten Umbau weiter fördern können“. sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.

Es sei außerdem geplant, die Fördervoraussetzungen zu vereinfachen. Ein barrierearmes Wohnumfeld helfe aber nicht nur Menschen mit altersbedingt eingeschränkter Mobilität oder Behinderungen, sondern auch Familien mit Kindern. Die Förderung könne unabhängig vom Alter oder einer körperlichen Einschränkung beantragt werden, heißt es.