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7:8! (Eigen)Tor-Wahnsinn in Neustadt

Munter und unübersichtlich ging es bei der Partie zwischen Dresden (l.) und Neustadt zu. Am Ende fielen 15 Tore.
Munter und unübersichtlich ging es bei der Partie zwischen Dresden (l.) und Neustadt zu. Am Ende fielen 15 Tore. FOTO: Werner Müller/wml1
LSV Neustadt/Spree – Dresdner SC 7:8 (2:4). Nach einem Spiel, was 7:8 endet, könnte man eigentlich nur sagen: orne hui, hinten pfui. Werner Müller / wml1

Schon frühzeitig in der 2. Minute durch Timo Hoffstadt und fünf Minuten später durch Maximilian Schulze lag der LSV mit 0:2 zurück. Die Männer aus Neustadt rafften sich auf und konnten in der 9. und 11. Minute mit einem Doppelschlag von Edenilson De Souza Barros ausgleichen.

Der selbe Schütze schoss in der 19. Minute ein Eigentor. Ein verunglückter Befreiungsschlag flog in Form einer Kerze ins eigene Tor. Nach einer halben Stunde erhöhte der DSC auf 2:4 durch den Ex-Bergener Torschützenkönig Franz Rösner. In der zweiten Halbzeit wurde es noch verrückter. In der 49. Minute führte der DSC dann schon mit. 2:5 und sah schon wie der sichere Sieger aus. In der 58. Minute erzielte Tobias Lohr den Anschlusstreffer, doch in der wenig später fiel erneut ein Eigentor des Neustädter Kapitäns Carsten Schneider zum 3:6. Aber nur eine Minute später verkürzten die Neustädter durch Bartosz Konarski. Sechs Minuten später lag der Ball schon wieder im LSV-Tor. Wieder war es ein Eigentor. Diesmal von Paulo Ricardo Rocha. In der 80. Spielminute erhöhte Dresden auf 4:8. ber die Männer vom LSV Neustadt/Spree gaben nicht auf. Barros (81.), Konarski (90.) und Sebastian Kölzow in der Nachspielzeit hatten die letzten Worte in diesem kuriosen Spiel.

"Was war denn da los? Die Dresdner schießen nur fünf Tore, die restlichen zehn schossen wir", sagte Maik Liebe nach der Partie noch etwas ungläubig. "Wollen wir hoffen, dass die folgenden Tore am nächsten Wochenende gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf alle in das richtige Tor reingehen. Moral haben wir ja gezeigt."