November geben. Das ist das Ergebnis der Zwangsversteigerung des inzwischen von dem Meistbietenden als Ferienanlage genutzten Anwesens am Montag am Amtsgericht Waren.

Zwei Interessenten hatten Gebote für das 14 Hektar große Areal in Mecklenburg-Vorpommern abgegeben, das in zwei Auktionen für jeweils fast gleich große Teilflächen versteigert wurde. Da kurz vor Beginn der Auktion noch eine bisher unbekannte Forderung auftauchte, will das Gericht diese nun zunächst prüfen und eine rechtskräftige Entscheidung über die Versteigerung in einer Woche verkünden.

„Ich bin zufrieden“, sagte Hotel-Geschäftsführer Vincent van der Valk nach Abschluss der Zwangsversteigerung. Die Hotelgruppe betreibt die „Jagd- und Naturparkresidenz“ seit 2010, nachdem der bisherige Eigentümer pleitegegangen war.

Das Jagdgrundstück an dem versteckt gelegenen See hatte Stasi-Chef Erich Mielke für Honecker in den 80er-Jahren aufwendig ausbauen lassen. Das Objekt war 1989 von aufgebrachten Bürgern gestürmt worden. 1998 hatte ein Geschäftsmann den Jagdsitz erworben und mit Ferienhäusern bebaut. Er war 2009 in Insolvenz gegangen. dpa