Auch für die 30 noch vermissten Bergleute sehen die Behörden keine Überlebenschance mehr. Der Unglücksort liegt etwa 2000 Kilometer östlich von Moskau. Auch der russische Zivilschutzminister Wladimir Putschkow ging vom Tod der Vermissten aus. "Die Bedingungen in dem betroffenen Teil der Grube lassen kein Überleben zu", sagte er. Die Explosion vom Sonntag habe sich genau an der Stelle ereignet, an der die Vermissten vermutet wurden.

Bei Beginn der Katastrophe am Donnerstag waren 110 Mann unter Tage gewesen, von denen 80 lebend ans Tageslicht gebracht werden konnten. Der Stahlindustrielle Alexej Mordaschow wies Vorwürfe zurück, Gasmessgeräte seien manipuliert gewesen.