Einige von ihnen wurden mit schweren Brandwunden in Krankenhäuser gebracht.
Die Regierung ordnete eine Untersuchung der Unglücksursachen an. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin waren keine deutschen Passagiere an Bord.
Die Boeing 737-400 der staatlichen Fluggesellschaft Garuda war in Yogyakarta rund 400 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Jakarta nach einem einstündigen Inlandsflug kurz vor der Landung in Schwierigkeit geraten. Sie schlitterte mit brennenden Reifen und dichten Rauchwolken in der Kabine über die Lande bahn hinaus und kam 300 Meter weiter in einem Reisfeld zum Stehen. Die Crew riss innerhalb kurzer Zeit die Notausgänge auf, und die Menschen sprangen aus dem brennenden Wrack ins Freie. Die Maschine brannte völlig aus.
Die Überlebenden berichteten von dramatischen Minuten an Bord kurz vor der Landung. "Vor der Landung begann die Maschine zu wackeln. Plötzlich war die Kabine voller Rauch", berichtete Passagier Dien Syamsudin dem Radiosender Elshinta. "Es gab drei laute Explosionen, bevor die Maschine landete", berichtete ein anderer. "Das Flugzeug stand sofort in Flammen."
Der Brand ist das dritte Flugzeugunglück in Indonesien seit Jahresbeginn. (dpa/kr)