Der Kalksteinbruch sei vor zwei Monaten bei Routine-Erkundungen im Vorfeld von Bauarbeiten zu Tage gefördert worden, teilte der stellvertretende Leiter der israelischen Antikenbehörde, Juwal Baruch, gestern mit. Er sprach von einer "sensationellen Entdeckung". Größe, Farbe und Qualität der Steine stimmten mit der Klagemauer überein, dem letzten Überrest des 70 nach Christus durch die Römer zerstörten Herodestempels am heutigen Tempelberg. Außerdem seien Werkzeuge und Münzen aus der Zeit von König Herodes an dem drei bis vier Kilometer vom einstigen Tempel entfernten Fundort entdeckt worden. (AFP/rb)