Die Kammer billigte dem Angeklagten eine verminderte Schuldfähigkeit zu und verhängte deshalb nicht die bei Mord übliche lebenslange Freiheitsstrafe. Der 21-Jährige leide unter einer auffälligen Persönlichkeitsstörung.
Der junge, unscheinbare Mann hatte während des Verfahrens beide Morde gestanden. Demnach stoppte er im August 2006 aus Frust ein Auto auf offener Straße und erschoss den ihm völlig unbekannten Fahrer. Zwei Jahre zuvor, im August 2004, hatte er eine 15-Jährige erwürgt, nachdem sie seine Annäherungsversuche zurückgewiesen hatte. (dpa/roe)