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RWE meldet Erfolg bei Verfahren zur Abscheidung von CO

Essen/Cottbus. Der Energiekonzern RWE, die BASF und Linde haben einen Weg gefunden, den Energieaufwand für die Abscheidung von Kohlendioxid (CO) bei Kohlekraftwerken um 20 Prozent zu senken.

04.09.2010
Das teilten die Unternehmen am Freitag mit Verweis auf einen Praxisversuch in der seit einem Jahr laufenden Pilotanlage mit. Dabei sei ein Weg gefunden worden, den Lösemitteleinsatz erheblich zu verringern, indem die Chemikalien bei Kontakt mit Sauerstoff stabiler gemacht wurden, hieß es. Dadurch werde der Wirkungsgrad der Kraftwerke entsprechend erhöht. Das erste Demonstrationskraftwerk von RWE Power sei für das Jahr 2015 vorgesehen. Die C0-Abtrennung in Kohlekraftwerken soll bis zum Jahr 2020 kommerziell eingesetzt werden, hieß es vonseiten der Konzerne.

Ähnliche Pläne hat der in Cottbus ansässige Energiekonzern Vattenfall, der bereits eine Pilotanlage in Jänschwalde (Spree-Neiße) betreibt. Bislang ungeklärt sind rechtliche Grundlagen für die CO-Speicherung im Boden. RWE geht von Speicherstätten in Norddeutschland aus, Vattenfall trifft auf starken Widerstand in brandenburgischen Kommunen. Eig.Ber./js


 
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