Ob Rehe, Hirsche oder Frischlinge: Nahrung für Wölfe gibt es in Deutschland anscheinend genug. «Hier leben derzeit 100 bis 120 Tiere, das wären annähernd doppelt so viele wie 2010», sagt Wildbiologe Norman Stier.
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Für die Lausitzer Wölfe hat die jüngste Rutschung am Bergener See einen positiven Aspekt: Die Tiere dürften dort dauerhaft ihre Ruhe haben. Das vermutet Wolfsexperte Stephan Kaasche aus Hoyerswerda.
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Auswanderer und Heimatverbundene haben Wolfs-Experten bei einem Projekt ausgemacht, dessen vorläufiges Ergebnis das Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ in Rietschen (Görlitz) am Freitag vorstellte.
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Er ist einer der wichtigsten Lebensräume der Wölfe und anderer geschützter Tiere und Pflanzen, jetzt haben sich die Bundeswehr und der Freistaat Sachsen auch über den künftigen Naturschutz auf dem Truppenübungsplatz „Oberlausitz“ bei Weißkeißel (Kreis Görlitz) verständigt.
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Während in Schweden kürzlich Wölfe zum Abschuss freigegeben wurden, sollen in der Lausitz sogar verkehrstechnische Schutzmaßnahmen ergriffen werden, um den Bestand zu sichern. Im Jahr 2009 gab es ein halbes Dutzend Todfunde, aber auch zwei Dutzend Geburten in der Lausitzer Wolfsgemeinde.
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Frank Neumann kann mitreden. 45 Tiere hat der Schäfermeister aus Rohne (Kreis Görlitz) seit 2002 durch Wolfsangriffe eingebüßt. „So konnte es nicht weitergehen“, war für ihn klar. Elek trozäune, Flatterbänder, Maschendraht – dies alles zeigte nur bedingt Wirkung.
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