In die Debatte über die Lausitz als Energiestandort mischt sich eine neue Stimme. In Cottbus hat sich ein Verein „Pro Lausitzer Braunkohle“ gegründet. In Potsdam fordert die Opposition eine Regierungserklärung zur Energiepolitik. Mehr[+]
Trotz der gescheiterten Milliarden-Investition zur CO2-Speicherung soll in Brandenburg die Braunkohle weiter gefördert werden. So wollen es Vattenfall und die rot-rote Koalition. Betroffene Bürger sehen das anders. Mehr[+]
Vattenfall wird kein CCS-Demonstrationskraftwerk in Jänschwalde (Spree-Neiße) bauen. Damit platzt eine 1,5 Milliarden-Euro-Investition. An einer späteren Nutzung der CCS-Technik hält der Konzern jedoch fest. Mehr[+]
Die ostdeutsche Braunkohle kann auch künftig im Mix mit erneuerbaren Energien eine wichtige Rolle spielen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Wirtschaftsforschungsinstitutes Prognos, die unter anderem der Energiekonzern Vattenfall in Auftrag gegeben hatte. Sie zeigt auch, wie stark die Lausitz noch immer von der Braunkohlewirtschaft abhängig ist. Mehr[+]
Erstmals sind mögliche Standorte für die geplante unterirdische Speicherung von Kohlendioxid (CO2>) bekanntgeworden: Wie der „Spiegel“ berichtet, hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in einem bislang Kataster 408 mögliche Endlager für die CCS-Technik ausgewiesen. Im Kataster finden sich auch die bereits bekannten Standorte in der Region. Mehr[+]
Die Pläne des Lausitzer Energiekonzerns Vattenfall zur Speicherung von Kohlendioxid (CO2) stoßen auf Widerstand der Verbandsvertreter der Wasserwirtschaft. Auf einer Veranstaltung in Potsdam erklärte die Geschäftsführerin der bundesweiten Allianz für öffentliche Wasserwirtschaft, Christa Hecht, dass Gefahren für das Grund- wie das Trinkwasser nicht ausgeschlossen werden könnten und deswegen die Vattenfall-Pläne nicht verwirklicht werden sollten. Mehr[+]
In der internen Struktur von Vattenfall soll in Zukunft der Braunkohle-Bereich eine eigenständigere Rolle spielen und der Standort Cottbus an Bedeutung verlieren. Dies sehen die Pläne des Konzerns vor. Mehr[+]
Die Braunkohlewirtschaft ist noch immer der prägende Industriezweig der Lausitz. Ihre Zukunft hängt jedoch von der CCS-Technologie ab. Über die nun notwendigen Schritte äußerte sich der Vorstandsvorsitzenden der Vattenfall Europe Mining & Generation AG, Dr. Hartmuth Zeiß, im RUNDSCHAU-Gespräch. Mehr[+]
Der Energiekonzern Vattenfall will sich künftig auf die Kernmärkte Schweden, Deutschland und Niederlande konzentrieren und dabei zu einem der „führenden Unternehmen für umweltgerechte nachhaltige Energieerzeugung werden“. Vattenfall-Chef Øystein Løseth hat aber Berichten über einen Ausstieg aus den umstrittenen Kohlekraft-Aktivitäten in Deutschland widersprochen. Mehr[+]
Der schwedische Energiekonzern Vattenfall will Kohlekraftwerke in Deutschland und bei anderen Auslandstöchtern verkaufen. Unternehmenssprecher Ivo Banek wollte die Angaben „weder bestätigen noch dementieren“. Vattenfall bestätigte aber der Nachrichtenagentur TT, dass der Aufsichtsrat einen entsprechenden Punkt auf der Tagesordnung der nächstens Aufsichtsratssitzung hat. Der Energiekonzern hatte erst Mitte der Woche Berichte über einen bevorstehenden Rückzug aus dem Braunkohleabbau und der Kohleverstromung in der Lausitz zurückgewiesen. Mehr[+]