Durch genaue Schätzung der Fahrleistung Kosten sparen
Berlin
Bei einem neuen Kfz-Versicherungsvertrag sollte der Fahrzeughalter die voraussichtliche Kilometerleistung pro Jahr möglichst genau schätzen. Sie hat entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Jahresprämie.
Zudem sollte man Angebote verschiedener Versicherer einholen. Denn nach Berechnungen des Verbraucherportals toptarif.de können die Kosten für die Kfz-Versicherung allein auf Basis der erwarteten Fahrleistung um mehr als 100 Prozent variieren.
Die Experten verglichen die Tarife von 30 günstigen Kfz-Versicherern. Dabei wurde ein jeweils identisches Profil einer Familie zugrunde gelegt. Der Vergleich ergab, dass Vielfahrer, die ihre Fahrleistung mit 40 000 Kilometer pro Jahr angaben, durchschnittlich knapp 72 Prozent mehr für ihre Kfz-Versicherung zahlen als Wenigfahrer mit einer geschätzten Fahrleistung von 5000 Kilometern. Selbst im Vergleich mit den statistischen Durchschnittsfahrern, die rund 13 000 Kilometer im Jahr zurücklegen, zahlen Vielfahrer im Mittel über 37 Prozent mehr.
»Neben einer möglichst genauen Schätzung ihres Fahrpensums sollte die Versicherung über Abweichungen der tatsächlichen Fahrleistung regelmäßig informiert werden«, rät Thorsten Bohg von toptarif. Da eine abweichende Kilometerleistung eine Änderung der Tarifmerkmale bedeute, bestehe eine Mitteilungspflicht.
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