13. September 2011, 17:18 Uhr

Pflegeheime und Pflegedienste im Test

Immer wieder werden Pflegeheime und Pflegedienste auf ihre Zuverlässigkeit, ihren Umgang mit Patienten und Angehörigen sowie ihre Fachkenntnis getestet. Die Ergebnisse können dabei durchaus unterschiedlich ausfallen, denn die einzelnen Tests laufen nicht unbedingt nach denselben Kriterien ab.

Genau hier setzt die Kritik des Patientenverbands an, der fordert: Nicht nur die Pflegeeinrichtungen selbst müssten überprüft werden, sondern auch die verschiedenen Tests, die dafür angewandt werden.

Denn die Ergebnisse der Untersuchungen werden nur zum Teil veröffentlicht, und nach welchen Kriterien hier bewertet wurde, erfahren die Patienten selbst oftmals nicht. Wenigstens aber werden die Ergebnisse in der Regel angemessen ausgewertet und auf verschiedenen Plattformen angewandt, um pflegebedürftigen Menschen und ihren Angehörigen bei der Auswahl eines geeigneten Pflegedienstes oder -heimes zu helfen. So finden sich beispielsweise entsprechende Suchfunktionen auf den Internetseiten der Betriebskrankenkassen, ebenso bei der AOK und der Knappschaft.

Wenn man über eines dieser oder ähnlicher Portale ein passendes Pflegeheim suchen möchte, muss man lediglich einige wenige Angaben – wie den entsprechenden Ort und eventuell notwendige Pflegemaßnahmen – machen und bekommt daraufhin eine Auflistung aller in einem gewählten Umkreis verfügbaren Pflegeeinrichtungen oder Pflegedienste. Dabei geben die Suchmaschinen der Krankenkassen nicht nur die aktuellste Testnote mit an, sondern auch die Teilnoten in verschiedenen Testbereichen wie medizinische und soziale Betreuung oder Bewertung seitens der Bewohner, was die Entscheidung für zukünftige Patienten sehr erleichtern kann.

Zudem gibt es Internetseiten, die in Kurzform die wichtigsten Informationen über Leistungen und Preise sowie eine einführende Beschreibung einzelner Pflegeheime und Pflegedienste verbunden mit einem zusätzlichen persönlichen Gespräch anbieten. Auf Seniorplace.de beispielsweise finden Betroffene erste hilfreiche Hinweise zu den verschiedensten Einrichtungen und können sich nach Bedarf weitergehend beraten lassen, ganz individuell und kostenlos. Diese Pflegewohnberatung arbeitet bundesweit und informiert über mehr als 12.500 Pflegedienste und Pflegeheime in ganz Deutschland, sodass sich Betroffene und Angehörige bei dieser schweren Entscheidung nicht allein fühlen müssen.

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Erstellt am: 13. September 2011, 17:18 Uhr
Geändert am: 13. September 2011, 17:21 Uhr
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