Storch in Kosilenzien schneller als seine Artgenossen
Bis zu fünf Junge wurden im Horst bei Jürgen Heyde schon großgezogen
Kosilenzien Dieser Tage ist der erste Weißstorch im Altkreis Bad Liebenwerda eingetroffen. Petra Wießner, Weißstorchbetreuerin des Naturschutzbundes von der Naturwacht des Naturparkes Niederlausitzer Heidelandschaft, weiß, dass die Störche in Kosilenzien seit Jahren früher als ihre Artgenossen erscheinen.
Für die beiden Kinder Tom Gehre (8) und Lysan Heyde (8) gibt es jetzt im Garten hinter dem Haus und auf den umliegenden Wiesen wieder viel zu beobachten. Nicht selten entwickeln sich über den Köpfen der Einwohner Revierkämpfe mit Mitbewerbern. Das Weibchen trifft dann fünf bis zehn Tage später ein.
Großvater Jürgen Heyde (61) hat den Storchenhorst 1984 in seinem Garten aufgebaut. Ununterbrochen seit 1986 ist der Horst bewohnt. Die Störche finden im weiten Ziegramgebiet nahe dem Burgwall gute Bedingungen. Drei, vier und manchmal sogar fünf Jungstörche werden in dem Horst großgezogen. Weil der alte Storchenhorst aus dem Jahre 1984 schon sehr schwach ist, hat sich Großvater Jürgen Heyde bereits ein solides Nachfolgeexemplar gesichert, das neben einem Feld noch auf seinen Aufbau wartet. 2010 gab es 36 Horstpaare im Altkreis Bad Liebenwerda, von denen 23 Nachwuchs hatten, so Petra Wießner.
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Erstellt am: 28. März 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 11. Dezember 2011, 17:39 Uhr
Autor: Veit Rösler/vrs1
