Burg. Vom 20. bis 22. April findet der 5. AOK-Spreewald-Marathon statt. Bei jetzt schon 2700 Meldungen steuert die größte Breitensportveranstaltung Brandenburgs erneut auf einen neuen Teilnehmerrekord zu. Die RUNDSCHAU sprach über den organisatorischen Marathon mit Hans-Joachim Weidner, Gesamtleiter des Spreewald-Marathon.
23.03.2007
Spreewald-Marathon-Chef Hans-Joachim Weidner ärgert sich über ständige Streckenänderungen und mangelnde Toleranz für das Breitensport-Event.
Herr Weidner, gibt es in diesem Jahr neue Programmpunkte« Neu sind das Rad-Einzelzeitfahren und das Skate-Einzelzeitfahren in Straupitz, ein Mannschaftslauf für drei Sportler über 4,2 Kilometer in Lübbenau und das Marathon-Kabarett in Straupitz.
Es bleibt also bei den vier Startorten Burg, Lübben, Lübbenau und Straupitz» Ja. Wir können das Programm nicht unendlich ausdehnen und noch mehr Startorte sind vom organisatorischen Aufwand kaum zu verkraften. Unser Konzept, an drei Tagen im Spreewald und verteilt auf vier Standorte den Sportlern ein vielfältiges Programm in den Sportarten Laufen, Skaten, Radeln, Paddeln, Walken, Wandern zu bieten, wird bestens angenommen. Um alle vier Startorte zu erhalten, ist es notwendig, dass diese Orte eigenständig die Organisation in ihrem Bereich übernehmen. Hervorragend funktioniert dies schon mit dem Radeln in Lübben. Nur wenn alle Beteiligten zur Höchstform auflaufen, erzielen wir die gewünschte nachhaltige Werbewirksamkeit für die Region.
Es soll bei den Streckenführungen einige Probleme geben« Seit Jahren gelingt es uns als Veranstalter nicht, Konstanz in die Streckenführungen vor allem im Landkreis Spree-Neiße zu bringen. Die Ursache liegt aber nicht bei uns. So ist es in Burg nicht mehr möglich, einmal im Jahr die Ringchaussee für einen halben Tag zu nutzen, weil eine teilweise Sperrung dieser Straße den Anliegern nicht zumutbar ist. Unser Streckenchef Roland Veith war unermüdlich bemüht, um nach Varianten und Wegen zu suchen, um die Verkehrsbelastung in Burg so gering wie möglich zu halten. Einige Disziplinen sind nach Lübbenau verlegt worden. Weitere Ursachen in den Streckenverlegungen der letzten Jahre lagen an Straßenbaustellen, an zu hohen Kosten für die Verkehrssicherungsmaßnahmen, an ungenügender Unterstützung durch die Stadt Cottbus.
Für den Skate-Marathon müssen Sie erneut mit einer Übergangslösung leben. Ja. Mit dem Straßenverkehrsamt haben wir für dieses Jahr einen Kompromiss erzielt, der leider keine Zukunft haben wird. Die geplante Streckenführung kann nicht genügend Teilnehmer aufnehmen und eine Teilnahmebegrenzung kann wirklich nicht im Sinne aller Beteiligten sein. Eine begeisternde Streckenführung mit kurzzeitigen Einschränkungen für die Anwohner hat ganz sicher eine weit langfristigere Wirkung für alle Leistungsträger in Burg. Die hierzu notwendige Toleranz sollte in Burg als eine Spreewaldgemeinde mit zentraler Rolle aufgebracht werden, um weiterhin diese öffentlichkeitswirksame Breitensportveranstaltung in Burg zu präsentieren.
Bis wann kann man sich noch anmelden? Wer Geld sparen möchte, sollte sich bis zum 8. April anmelden. Danach gilt der Bummeltarif. Nachmeldungen zu allen Wettbewerben sind dann vor Ort in den einzelnen Startorten möglich. Bei den Disziplinen ohne Zeitmessung bis 90 Minuten vor dem Start und bei Wettbewerben mit Zeitmessung einen Tag eher.
Das Welterbekomitee der UNESCO hat überraschend die Galápagosinseln von der Roten Liste der gefährdeten Kultur- und Naturdenkmäler gestrichen. Für Touristen bedeutet das aber weiterhin: Nichts anfassen, Tiere füttern verboten, nicht alleine losziehen!mehr[+]
BMW erweitert im nächsten Jahr die Palette der M-Modelle um eine Sportversion des 1er Coupés. Das hat der Hersteller in München erklärt und dazu erste Fotos von getarnten Prototypen veröffentlicht.mehr[+]
Einhaltung der Nutzungsbedingungen
Hilfe zum neuen Kommentarsystem