Wagner will nach Comeback schnell in die Liga zurück
BOXEN Kampfgemeinschaft erreicht 11:11 / Keine Cottbuser Starter
Cottbus Die Kampfgemeinschaft BC Cottbus/Hertha BSC Berlin II hat am Samstag vor rund 300 Zuschauern in der Cottbuser Lausitz-Arena im Zweitliga-Vergleich gegen den BC Chemnitz ein 11:11-Unentschieden erreicht. Für einen Lichtblick sorgte Enrico Wagner aus Cottbus. Nach zweieinhalbjähriger Wettkampf-Pause stand der fünffache deutsche Meister erstmals wieder im Ring.
Rainer Philipp, der neue BCC-Cheftrainer, lobte den Rückkehrer. „Man hat gesehen, dass Enrico boxen kann und es sich lohnt, mit ihm zu arbeiten. Ich bin überzeugt, dass er für den BCC wieder eine Stütze werden kann. Auf jeden Fall in der 2. Liga“, sagte Philipp und lobte Wagners Kondition und Technik.
Eigene Boxer mit Zweitliga-Niveau könnte der BCC in der Tat wieder gut gebrauchen. Nach dem Abgang zahlreicher Kämpfer zum Cottbuser Boxverein, die jetzt für den UBV Schwedt in der 2. Liga kämpfen (siehe Hintergrund), hatte der Zweitliga-Vergleich in Cottbus etwas groteske Züge, da nach der krankheitsbedingten Absage von Marten Lebeda nicht ein Cottbuser Kämpfer in der Mannschaft stand.
„Ich hoffe, dass wir in absehbarer Zeit wieder drei, vier eigene Kämpfer aufbieten können“, sagte BCC-Präsident Andreas Günther. Neben Marten Lebeda und Enrico Wagner könnte in naher Zukunft im Schwergewicht Thomas Elsner vom Boxring 03 für etwas Lokalkolorit sorgen. Auch Schwergewichtler und Ex-Kapitän Nils Griwenka soll wieder mit dem Training begonnen haben, braucht aber noch Zeit.
Wagner will jetzt versuchen, mit Trainer Marcel Kulke und Rainer Philipp an seiner Form zu arbeiten. Ziel sei, im nächsten Heimkampf am 18. Februar gegen das Boxteam Halle/Merseburg eine Alternative für den Berliner Abij Shahov im Limit bis 69 kg zu sein. „Ich will mich auf jeden Fall in der Liga stellen“, kündigte Wagner an.
Zum Thema:
Die Mannschaft des UBV Schwedt hat in der 2. Bundesliga, Staffel II, ein 12:12 beim Boxteam Wismar erreicht. Für die Schwedter steuerten vom Cottbuser Boxverein 2010 Tom Tran (52 kg), Marko Lebeda (56) und Philipp Nsingi (64) drei Siege bei. Als Verlierer mussten die CBV-Kämpfer David Wolter (69) und Pedro Sado (75) den Ring verlassen. Sado bescheinigte Trainer Dietmar Schnieber aber eine starke Leistung. „Insgesamt können wir mit dem Unentschieden sehr zufrieden sein, zumal mit Artjom Dashyan vom CBV einer unserer Leistungsträger gefehlt hat“, sagte Schnieber. Dashyan absolviert momentan seine Grundausbildung bei der Bundeswehr. Am nächsten Samstag kämpft Schwedt beim Chemnitzer BC.
Die Mannschaft des UBV Schwedt hat in der 2. Bundesliga, Staffel II, ein 12:12 beim Boxteam Wismar erreicht. Für die Schwedter steuerten vom Cottbuser Boxverein 2010 Tom Tran (52 kg), Marko Lebeda (56) und Philipp Nsingi (64) drei Siege bei. Als Verlierer mussten die CBV-Kämpfer David Wolter (69) und Pedro Sado (75) den Ring verlassen. Sado bescheinigte Trainer Dietmar Schnieber aber eine starke Leistung. „Insgesamt können wir mit dem Unentschieden sehr zufrieden sein, zumal mit Artjom Dashyan vom CBV einer unserer Leistungsträger gefehlt hat“, sagte Schnieber. Dashyan absolviert momentan seine Grundausbildung bei der Bundeswehr. Am nächsten Samstag kämpft Schwedt beim Chemnitzer BC.

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