Robert Juckel hat mit Thema Olympia nicht abgeschlossen
Vierter Platz von 2008 nagt noch immer am Cottbuser
Cottbus Bei Robert Juckel kribbelt es wieder – oder besser noch immer. Der Turner vom SC Cottbus liebäugelt knapp neun Monate vor Beginn der Olympischen Spiele 2012 in London ein bisschen mit einem Comeback auf internationaler Bühne.
Hinter China, Japan und den USA belegte die deutsche Riege 2008 den vierten Platz, nachdem es im Jahr zuvor bei der WM in Stuttgart zu Bronze gereicht hatte. Nach den Spielen in Peking trat Juckel mit dem Turnen etwas kürzer. Zwar gab es keinen offiziellen Rücktritt, dennoch konzentrierte er sich auf seine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Spree-Neiße. 2010 nahm der Cottbuser noch mal einen Anlauf in die Nationalmannschaft, scheiterte aber in der Qualifikation für die EM.
Inzwischen hat Juckel seine Ausbildung beendet – und turnt natürlich immer noch. Momentan bereitet er sich auf den Bundesliga-Vergleich des SCC mit dem KTV Straubenhardt vor. „Momentan bin ich weit weg von der Spitze, aber ich weiß, wie man wieder in Form kommen könnte“, sagt Juckel, der sich vor allem an seinen Spezialgeräten Pferd und Ringe Chancen ausrechnet, den Sprung in die Olympia-Riege zu schaffen. Hier sieht er in der Mannschaft Steigerungsmöglichkeiten. Deshalb will Juckel den deutschen WM-Auftritt ganz genau beobachten, um danach seine Olympia-Chancen auszuloten. Seine Motivation wäre der undankbare vierte Platz 2008. „Deshalb habe ich mit dem Thema Olympia noch nicht abgeschlossen“, sagt Juckel.
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Erstellt am: 08. Oktober 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 08. Oktober 2011, 03:03 Uhr
Autor: Th. Juschus

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