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Kegeln

Lauta überrascht den Spitzenreiter

Kegeln, 2. Landesliga Turbine ging mit Bedenken in diese im Kampf gegen den Abstieg wichtige Partie. „Die sich in sehr guter Form befindliche Franziska Borjak muss aus Studiengründen (Prüfungen) leider ersetzt werden, was auch im taktischen Bereich zwangsläufig zu Veränderungen führt“, sagte Teamchefin Claudia Born zu Spielbeginn.

09.02.2010
Unmittelbar nach Spielschluss riesiger Jubel bei den Turbine-Damen über den knappen Erfolg gegen die weiterhin an der Spitze der Tabelle stehende Bundesligareserve aus Brand-Erbisdorf. Foto: Kassmann
Foto: Kassmann
„Dafür kommt die in der Kreisliga spielstarke Sylvia Fiebig zu ihrem zweiten Landesligaeinsatz“. Diese Veränderungen haben bei einigen Akteurinnen wohl doch Nachwirkungen hinterlassen. Das Anfangsduo mit Angela Bescheerer und nun wieder mit Petra Krüger-Malberg begann gut, zeigte im späteren Spielverlauf aber nicht mehr die gewohnte Souveränität. „Über die erreichten 402 Kegel bin ich enttäuscht, die Bahn 4 habe ich heute einfach nicht gepackt“, äußerte sich Angela Bescheerer. Petra Krüger-Malberg riss mit ihren 412 Kegeln ebenfalls keine Bäume aus.

Nur gut, dass die Gäste sich nicht übertrafen (Katrin Wagner 402, Antje Repper 375). So konnten Doreen Winkler und Sylvia Fiebig mit einem Vorsprung auf die Bahn gehen, der eigentlich für ruhigen und sachlichen Spielfluss sorgen sollte. Doch der Wille, für die Mannschaft viel zu erreichen, ließ eine notwendige aggressive Spielweise in den Hintergrund treten.

Die Folge: Spiel auf die Bahnmitte brachte Unruhe in den Spielablauf. Bei Doreen Winkler machte sich das besonders beim Abräumen und im Endresultat von 386 Zählern bemerkbar. Sylvia Fiebig zog sich achtbar aus der Affäre und hätte bei größerer nervlicher Stärke beim Abräumen noch mehr als die 419 Kegel erreichen können. Aber sie hat ihre Sache hervorragend gemacht. Die Gäste erzielten durch Kathrin Böhme 416 und Alexandra Weinhold 415 Kegel und kamen bis auf sieben Zähler an den Gastgeber heran. Das neu zusammengesetzte Lautaer Schlussduo mit Claudia Born und Routinier Margitta Thaute stellte sich dann in hervorragender spielerischer Verfassung vor. Das Finale wogte dann auf und ab und wurde erst mit den letzten Würfen zugunsten der Gastgeber entschieden. Margitta Thaute und Claudia Born spielten mit 443 und 448 Kegeln die Bestwerte ihres Sextetts, was auf Seiten der Gäste auch Virgenie Heinitz und Heidi Meyer mit 426 und 456 Kegeln gelang.
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