Bis zum 24:24 nach 46 Minuten verlief die Partie ausgeglichen, wobei Narva stets in Führung ging und Lübbenau ausglich. Die Gastgeber gingen beim 25:24 zum ersten Mal in Führung. Kampf und Einzelaktionen bestimmten das Angriffsspiel der TSG, die den torgefährlichsten Narva-Spieler, Chris Zulauf, in Sonderbewachung nahmen. Doch Berlin ließ sich davon nicht beeindrucken und kam immer wieder über die Außenspieler zum erfolgreichen Abschluss.

In der heiß umkämpften Endphase beim Stand von 29:29 hatte Lübbenau nach einer Auszeit und noch 30 Sekunden Spielzeit die Chance, die Partie für sich zu entscheiden. Doch auch diesmal suchten die Gastgeber wieder zu ungeduldig und zu zeitig den Abschluss. Somit kam Narva noch einmal in Ballbesitz und zwei Sekunden vor Ende zum Freiwurf, der aber nicht erfolgreich abgeschlossen wurde.

Der Lübbenauer Trainer Sylvio Schelletter zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Das Unentschieden kommt eher einer Niederlage gleich und kann uns nicht zufriedenstellen.“ esr