Cottbus
Kampf, Tumulte und überforderte Schiedsrichter: Das Beste am Karfreitags-Kellerduell des LHC Cottbus gegen den SV Fortuna Neubrandenburg war am Ende der Punktgewinn. Elf Sekunden vor Schluss hatte Matthias Lehmann, an diesem Tag bester Cottbuser, mit dem 22:22 das Unentschieden perfekt gemacht.
„Eigentlich hätten wir heute gewinnen müssen, haben aber die hundertprozentigen Chancen nicht verwertet“, resümierte Trainer Norbert Thormeier. Auch LHC-Kapitän Martin Robert befand: „Wir haben zu viele Bälle verworfen, sind aber froh, den Punkt gemacht zu haben.“ Einig war sich das gesamte Team (und auch die gegnerische Mannschaft) über die bescheidene Leistung des Schiedsrichter-Duos Bernd Härtel/Sven Reinald (Coswig/Burg). Das Gespann hatte sich von dem hektischen, teils unansehnlichen Spiel, geschuldet der offensiven Manndeckung der Gäste, offenbar anstecken lassen. In der Schlusssekunde revidierten die beiden Unparteiischen gar eine Siebenmeter-Entscheidung für den LHC, was für erheblichen Ärger sorgte. Die Cottbuser hatten den Sieg jedoch über weite Strecken in der eigenen Hand, führten zwischenzeitlich mit 14:9. Dann jedoch wurde es ein offener Schlagabtausch (15:15, 18:18). Zwei Minuten vor Schluss gingen die Gäste erstmals in Führung(20:21), brachten diese aber nicht über die Zeit. M. Hecht
Beim 22:22 gegen Neubrandenburg bester LHC-Spieler: Matthias Lehmann (r.). Foto: Helbig Foto: Helbig
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Erstellt am: 03. April 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 03. April 2010, 13:39 Uhr
Autor: M. Hecht
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