Cottbus
Kleiner Lichtblick für den LHC Cottbus: Nach zuletzt sieben Niederlagen in Folge erkämpfte der Tabellenletzte der Handball-Regionalliga Nordost am Sonntag im Kolkwitz-Center ein 23:23 (14:16) gegen den bisherigen Tabellensechsten SG Flensburg/Handewitt II. „Den Punkt haben wir uns redlich verdient“, befand Trainer Norbert Thormeier nach dem spannenden Spiel vor 250 Zuschauern.
Bester Werfer für die Gastgeber war Christoph Genilke mit sieben Treffern.
Obwohl der LHC in der ersten Halbzeit eine Fünf-Tore-Führung verspielte und zur Pause 14:16 zurück lag, zeigte die junge Mannschaft nach dem Wechsel Charakter und drehte die Partie auf 20:17 (43.). Torschütze war Leroy Fleischer. Danach verlor die LHC-Mannschaft aber erneut den Faden, blieb über zehn Minuten ohne eigenen Treffer und sah beim 20:23 (53.) schon wie der sichere Verlierer aus. Martin Robert, Johannes Trupp und der wieder genesene, aber noch unter fehlender Spielpraxis leidende Max Kröning drehten in der Schlussphase erneut das Spiel und retteten beim 23:23 zumindest einen Punkt. „Wir machen noch zuviele einfache Fehler. Die Mannschaft muss sich erst finden, ist aber zukunftsträchtig“, sagte Norbert Thormeier, der erneut mehrere A-Jugendliche in die Mannschaft einbaute. Der Zug in Richtung Regionalliga-Verbleib – dazu ist Platz elf nötig – ist allerdings nach dem Unentschieden wohl abgefahren, zumal der LHC seit dem 12. September auf einen Heimsieg wartet.
In der Schlussphase der Saison fehlen wird Kapitän Robert Michling (die RUNDSCHAU berichtete). Der Abwehrcehf wird am heutigen Montag in einer Spezialklinik in Berlin an der Schulter operiert. „Ich rechne mit einer Pause von sechs bis acht Wochen. Diese Saison ist gelaufen“, so Michling. Eig. Ber./tus
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