Grün-Weiß Plessa – HC Bad Liebenwerda II 29:32 (14:16)
Plessa
In einem umkämpften, aber auch mit vielen Fehlern behafteten Derby setzten sich die laufstärkeren Kurstädter knapp durch.
Ringereinlage im Spiel der Plessaer gegen den HC Bad Liebenwerda. Foto: V. Rösler Foto: V. Rösler
Die Grün-Weißen erwischten einen verheißungsvollen Start und nahmen das Heft des Handelns in ihre Hände. Gelungene Kreisanspiele auf den treffsicheren S. Hietzke und eine zunächst disziplinierte Deckungsarbeit brachten die Gastgeber über ein 5:3 bis zum 8:4 in Front. Die Gäste hatten zu diesem Zeitpunkt noch nicht ihren besten Tag erwischt, was Fehler in der Vorwärtsbewegung dokumentierten. Mitte der ersten Hälfte, als die Plessaer ihre Chancen nicht mehr so konzentriert nutzten, kamen die Gäste langsam auf. Die Grün-Weißen mussten sich jetzt bei ihrem Torwart J. „Olli“ Gärtner bedanken, der seine Mannschaft mit starken Paraden im Spiel hielt. Spielertrainer G. Wilhelm zeigte mit zwei erfolgreichen Aktionen, wie man seine Möglichkeiten kaltschnäuzig nutzt. Zur Halbzeit war noch lange nichts entschieden. Der zweite Spielabschnitt begann mit einem Novum, denn einer der Schiedsrichter hatte seine Trillerpfeife in der Kabine gelassen und konnte so den 15:16-Anschlusstreffer erst mit Verzögerung bestätigen. Nun kamen fünf starke Konterminuten der lauffreudigen Gäste, die gegnerische Fehlwürfe mit schnellen Gegenstößen eiskalt bestraften. Mitte der zweiten Hälfte war Plessa wieder auf drei Tore heran. Mehrmals waren die Plessaer frei durch und scheiterten dann am guten Stellungsspiel des gegnerischen Torwarts. So setzten die Kurstädter in der Endphase immer, wenn es resultatsmäßig enger zu werden schien, ihre Treffer. red/Wude
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