Die neue Stärke des HC Spreewald, nämlich unbändiger Kampfgeist, hat den Gastgebern ein Remis gebracht. Selbst bei Rückständen von bis zu fünf Toren ließen sie den Kopf nicht hängen, sondern kämpften umso verbissener. Lohn war ein verdientes 29:29 gegen die Bundesliga-Reserve des VfL Potsdam.
Potsdam schien die Gastgeber in der Anfangsphase fast zu überrennen. Nach 1:4- und 2:6-Rückständen nahm die HC-Bank schon früh eine Auszeit. Eine positive Körpersprache, Bissigkeit und der unbedingte Siegeswille fehlten bei den Spreewäldern. Diese Tugenden brachten stattdessen die Gäste von Beginn an ins Spiel. Allein die Auseinandersetzungen zwischen den beiden Kreisspielern Niklas Einenkel (Potsdam) und Sascha Fink (HC) ließen nichts Gutes erahnen und führten bald zur roten Karte für Sascha Fink. Mit Haken und ÖsenDie Gäste kämpften in der Abwehr mit Haken und Ösen. Der HC Spreewald ließ sich bis zum 4:9 (14.) davon beeindrucken. Somit gelangen auch im Angriff nur Tore aus dem Rückraum. Doch allmählich hatten die Potsdamer ihr erstes Pulver verschossen, die HC-Verteidiger packten inzwischen auch rigoroser zu. Innerhalb von drei Minuten gelang es den Gastgebern, eine Überzahlsituation zum 7:10 zu nutzen.
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