25:34 gegen THW II – Hoffnung bei LHC auf Klassenerhalt schwindet
Cottbus
13 Spiele, elf Niederlagen – nach der jüngsten 25:34-Pleite gegen den THW Kiel II wird der Klassenerhalt für den LHC Cottbus immer unwahrscheinlicher. Der dazu nötige Rang zehn ist mittlerweile acht Punkte entfernt und im Grunde völlig utopisch.
Das dürfte nach dem Spiel am Samstagabend auch den treuesten Fans der Cottbuser, die ohnehin immer spärlicher erscheinen, klar sein. Der Ausfall der langzeitverletzten Leistungsträger Max Kröning und Robert Michling ist einfach nicht zu kompensieren. Noch dazu fehlte der spielende Co-Trainer Marcel Linge gegen den THW.
Zwar war die Hoffnung zu Beginn der Partie (2:0, 5:3) groß. Vor allem Christoph Genilke (später mit Daumen-Verletzung) konnte immer wieder erfolgreich hochsteigen. Doch mit zunehmender Spieldauer wurden die Probleme im Aufbau unübersehbar. Im Verbund versuchten sich hier schließlich der 19-jährige Silvio Fischer sowie später die A-Jugendlichen Marcus Meier und Felix Stengel. Bei allem Respekt für die sehr bemühte junge Garde: Der Klassenerhalt in der dritthöchsten deutschen Spielklasse wird mit diesem Personal leider nicht zu halten sein. Das scheint auch Norbert Thormeier vollkommen klar zu sein. „Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht. Für die Zukunft lässt das hoffen“, sieht es der LHC-Trainer.
An diesem Abend jedoch hatten die Cottbuser keine Chance. Im Grunde konnten sie sich bei den Kielern noch bedanken. Denn die Norddeutschen hätten schon früh klarer führen können, vergaben viele ihrer Konterchancen allerdings unglaublich kläglich.
Den LHC baute dies ein ums andere Mal tatsächlich auf. Doch allzu oft ließen sich die Cottbuser unmittelbar nach eigenen Toren von den beim Anwurf sehr fixen Kielern geradezu übertölpeln und fingen sich postwendend die Gegentreffer. Spätestens ab der 40. Minute (19:23) war es dann auch eine konditionelle Frage. Nach dem 20:27 war die erste Niederlage im Heimspiel-Doppel nicht mehr abzuwenden. An diesem Samstag nun ist der Bad Doberaner SV zu Gast. M. Hecht
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Erstellt am: 14. Dezember 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 14. Dezember 2009, 06:03 Uhr
Autor: M. Hecht
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