2. Kreisklasse: Torreicher Auftakt mit 54 Treffern / Sieben Gäste-Siege
Lübben
Die erste Mannschaft von Blau-Weiß Lubolz hat sich mit einem zweistelligen Sieg an die Spitze der 2. Kreisklasse gesetzt. Der Saisonauftakt verlief vor allem für die Gäste-Teams erfolgreich. Sieben Auswärtssiegen stand lediglich ein Heimerfolg der Calauer Lok-Reserve gegenüber. Ansonsten zeigten sich die Akteure in Torlaune. In den acht Begegnungen fielen 54 Treffer.
Der Kreblitzer Matthias Wegner, hier am Ball im Pokalspiel vergangene Woche gegen Luckau, stand gegen Eintracht Koßwig diesmal als Schiedsrichter auf dem Platz. Foto: Harald Friedrich/hkw1 Foto: Harald Friedrich/hkw1Eintracht Wittmannsdorf II - Blau-Weiß Lubolz 2:10 (2:3)
SR: Mario Pohl (Schlepzig). Tore: 0:1 Maik Stankowitz (1.); 1:1 Christian Hopsch (3.); 1:2 Maik Stankowitz (6.); 1:3 Holger Braschwitz (16.); 2:3 Jens Lehmann (25.); 2:4, 2:5 Holger Braschwitz (50., 52); 2:6 Gordon Mietusch (57.); 2:7 Marcus Wassermann (60.); 2:8 Gordon Mietusch (65.); 2:9 Marcus Wassermann (77.); 2:10 Rudi Görsdorf (90.).
Bis zur Halbzeit hielt Wittmannsdorf II gegen die favorisierten Gäste mit. Lubolz war zwar schon bis zu diesem Zeitpunkt besser, hatte jedoch noch Lücken in der Abwehr. Nach der Pause wurde die Überlegenheit der Gäste deutlicher. Sie zeigten nun, dass sie nicht in die Klasse gehören.
Blau-Weiß Kreblitz - Eintracht Koßwig 0:4 (0.4)
SR: Matthias Wegner (Luckau). Tore: 0:1 Sebastian Laqua (13.); 0:2, 0:3, 0:4 Mario Lehmann (19., 28., 39.).
Koßwig war von Beginn an spritziger und wirbelte die Hintermannschaft von Blau-Weiß Kreblitz kräftig durcheinander. Nach dem Wechsel gelang es den Hausherren mit viel Einsatz und ein wenig Glück, weitere Tore zu verhindern.
Blau-Weiß Lubolz II - SV 1885 Golßen III 3:5 (3:3)
SR: Pierre Lehmann (Drahnsdorf). Tore: 1:0 Alexander Mucha (9.); 1:1 Philipp Göllnitz (13.); 1:2 Steffen Fege (23.); 2:2 Paul Jahn (27.); 2:3 Tom Werche (31.); 3:3 Paul Jahn (41.); 3:4 Steffen Fege (63.); 3:5 Dennis Rösler (64.).
Die Zuschauer in Lubolz sahen eine ausgeglichene Partie mit spielerischen Vorteilen für die Gäste. Ein vergebener Elfmeter für Lubolz kurz nach dem Wechsel und ein Golßener Doppelschlag brachten schließlich die Vorentscheidung. Im Anschluss vergaben beide Teams zahlreiche Chancen.
Wacker 21 Schönwalde II - Goyatzer SV 1:6 (0:3)
SR: Bernhard Plessow (Lubolz). Tore: 0:1 Michael Hölzer (9.); 0:2, 0:3 Markus Gierke (28., 45.); 1:3 Andreas Dommasch (55./FE); 1:4 Michael Hölzer (80.); 1:5 Ricardo Titze (85.); 1:6 Michael Staude (88.).
In der ersten Halbzeit bestimmten die laufstarken Gäste das Geschehen und erspielten sich Chancen, die zur verdienten Führung führten. Nach der Pause hielt Schönwalde mit besserer Organisation dagegen und kam seinerseits zu Möglichkeiten. Die Partie gestaltete sich nun offen. Zehn Minuten vor dem Ende brachen die Hausherren nach verletzungsbedingter Unterzahl ein und kassierten weitere Gegentore.
Alemannia Altdöbern II - Eintracht Kasel-Golzig 0:5 (0:1)
SR: Ulrich Pohlack (Calau). Tore: 0:1 Peter von Oesen (8./ET); 0:2 André Winter (63.); 0:3 Heiko Schefter (75.); 0:4 Ronny Schwarze (84.); 0:5 Holger Friedrich (90.).
Kasel-Golzig ging durch ein Eigentor früh in Führung. Danach agierten beide Teams gleichwertig. Ab der 70. Minute ließ bei Altdöbern die Kraft nach. Das nutzten die Gäste zum deutlichen Erfolg.
Lok Calau II - Blau-Weiß Straupitz II 4:1 (0:1)
SR: Hans-Peter Pfau (Lübbenau). Tore: 0:1 Henrik Schulz (37.); 1:1 Max Neumann (57.); 2:1 Marcus Burandt (60.); 3:1 Sandro Beck (70.); 4:1 Jonas Richter (80.).
Calau verschlief die komplette erste Halbzeit und hatte Glück, dass die Gäste nicht deutlicher führten. Nach dem Wechsel war Lok II am Drücker und erspielte sich Chance auf Chance. Straupitz ließ ebenfalls zwei Möglichkeiten ungenutzt und kassierte vier Tore.
SSV Lübbenau - SV Calau II 2:6 (1:2)
SR: Bernhard Plessow (Lubolz). Tore: 1:0 Robert Papke (5.); 1:1, 1:2, 1:3 Denis Gläske (24., 29., 50.); 1:4 Matthias Beese (72.); 2:4 Andreas Mähwald (80.); 2:5 Marcus Schäfer (84.); 2:6 André Mersiovsky (89./ET).
Zu Beginn waren beide Teams gleichstark. Im Laufe der Partie wurde Calau besser und nutzte vor allem die Chancen konsequenter. Gegen sporadisch konternde Hausherren gewann die SV-Reserve am Ende auch in der Höhe verdient.
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