Favorit Schlieben geht voran
TSV gewinnt gegen Kirchhain 4:0 / Möglenz schlägt Herzberg II
Der TSV Schlieben hat seine Favoritenrolle in der Kreisliga gleich am ersten Spieltag mit einem 4:0 (4:0) gegen den Aufsteiger FSV Kirchhain untermauert. Stark spielte auch Neuling Möglenz beim 4:1 (3:0) gegen Herzberg II.
Tore: 1:0 Jentsch (2.), 2:0 Clemens (20.), 3:0 R. Dehne (23.), 4:0 Clemens (43.). – Gelb: Jentsch (TSV) – Weppler (FSV). – SR: Bährisch (Bad Liebenwerda). – Z: 110
SV Merzdorf/Gröden – SV Blau-Gelb 90 Sonnewalde 5:2 (3:2). Die Gäste erwischten einen Start nach Maß und gingen bereits in der ersten Minute in Führung. Danach erlangte der SV Merzdorf/Gröden immer mehr die Oberhand und konnte durch R. Lunitz ausgleichen. Aber bereits im Gegenzug erzielten die Sonnewalder durch A. Voigt die erneute Führung. Davon unbeirrt erspielte sich der Gastgeber weitere klare Möglichkeiten. Nach einer halben Stunde wurde R. Lunitz im Strafraum gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte D. Baum sicher. Kurz darauf traf M. Thielemann zur verdienten Führung. Die zweite Hälfte begann etwas verhaltener. Erst nach einer guten Stunde erzeugten die Gastgeber wieder mehr Druck nach vorn und konnten in der Folgezeit durch D. Baum und Chr. Burkert auf 5:2 erhöhen. Weitere klare Chancen wurden in der Schlussphase ausgelassen und somit blieb es beim verdienten Heimsieg und dem guten Saisonstart.
Tore: 0:1 M. Fritsche (1.), 1:1 R. Lunitz (13.), 1:2 A. Voigt (15.), 2:2 D. Baum (28./FE), 3:2 M. Thielemann (34.), 4:2 D. Baum (70.), 5:2 Chr. Burkert (78.). – SR: W. Nuglisch (Lauchhammer). – Z: 80.
SV Aufbau Oppelhain – SG Grüne Eiche Großthiemig 3:2 (0:1). Von Beginn an hatte Oppelhain mehr vom Spiel. Immer wieder kamen Gastgeber gefährlich vor das Thiemiger Tor, doch die Chancen verpufften etwas unglücklich. Stattdessen gingen die Gäste durch Wiwacz in Front. Der SV Aufbau ließ sich nicht entmutigen und kam zum verdienten Ausgleich. Peter Maleis, Kreisliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison, netzte per Kopf ein. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Die Freude der Gastgeber wehrte nicht lange, als abermals der starke Wiwacz zum 1:2 traf. Die Oppelhainer Antwort folgte aber sofort. Maleis wurde im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Poser sicher. Ein weiterer Strafstoß wurde fällig, als Schröter im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht wurde. Maleis verschoss aber. Dieser machte seinen Fehler aber wieder gut und traf zum umjubelten 3:2.
ESV Lok Falkenberg – Spielvereinigung Finsterwalde 0:1 (0:0). Es entwickelte sich in der ersten Hälfte ein relativ schmuckloses Spiel. Nach dem Seitenwechsel hatte die Heimelf etwas mehr vom Spiel. Allerdings fehlte die letzte Konsequenz. In der 68. Minute tankte sich R. Enigk rechts im Strafraum bis zur Grundlinie durch. Seinen Rückpass verfehlten aber gleich zwei seiner Mitspieler. In der 77. Minute scheiterte K. Kießling am guten Torwart der Sängerstädter, der auch den vielversprechenden Schuss von S. Bernhardt aus Nahdistanz (80.) reaktionsschnell entschärfte. Die Gäste tauchten nur sporadisch gefährlich im gegnerischen Strafraum auf. Unglücklichster Spieler auf dem Platz war an diesem Tag der ESV-Torwart, als er einen vergleichsweise harmlosen Schuss von O. Bossig in der Schlussminute zum 0:1 passieren ließ.
Tor: 0:1 O. Bossig (90.). – SR: M Herrmann (Oppelhain). – Z: 100.
SV Empor Mühlberg II – FC Bad Liebenwerda 1:3 (0:1). Die Gäste brauchten keine Bäume auszureißen, um den Erfolg zu sichern. Mit einfachen Mitteln kam Bad Liebenwerda in einem schwachen Kreisliga-Spiel zum Erfolg. Lange Zeit bekamen die zahlreichen Zuschauer puren Schlafwagenfußball geboten. Das 0:1 fiel dann auch nach einem Standard. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es zunächst kaum Änderungen auf dem Platz. Nach einer knappen Stunde Spielzeit schien die Partie bereits entschieden. Nach einer Ecke wurde der Ball verlängert, sodass Michael Nicklisch am langen Pfosten zum 0:2 verwandeln konnte. Doch dann erwachte bei den Mühlbergern der Kampfgeist. Stephan Zschätzsch verwandelte einen 30-Meter-Freistoß zum Anschluss. Die Gäste schlugen aber zurück. Sieben Minuten vor dem Ende erzielte Michael Nicklisch den Endstand.
Tore: 0:1 Münch (16.), 0:2 Nicklisch (58.), 1:2 Zschätzsch (65.), 1:3 Nicklisch (83.). – SR: Dörfer (Zobersdorf). – Z: 105.
SV Blau Weiss Möglenz – VfB Herzberg 68 II 4:1 (3:0). Es kam gleich zum Paukenschlag, denn mit dem ersten Angriff konnte sich Tom Effland durchsetzen und zum 1:0 für den SV einschieben. Jetzt drückten die Gäste aus Herzberg, aber Mitte der ersten Hälfte kamen die Möglenzer zum 2:0. Das 3:0 kurz vor der Pause markierte wiederum der überragende Effland. In der zweiten Hälfte gab wieder das Heimteam den Ton an, doch eine lang geschlagene Flanke fiel einem Möglenzer unglücklich auf den Fuß und es stand nur noch 3:1. Aber von den Gästen kam nicht mehr viel. Effland konnte seine Leistung noch mit dem vierten Treffer krönen.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0 T. Effland (1./22./45.) 3:1 Eigentor (58.), 4:1 T. Effland (80.). – SR: Brösgen. – Z: 50.
VfB Hohenleipisch 1912 II – SV B-G Deutsch Sorno 2:2 (1:1). Das Geschehen spielte sich zum Großteil in der Gästehälfte ab, doch Chancen gab es nur selten. Sorno dagegen konnte mit der ersten echten Möglichkeit einnetzen. Nach einem Eckball köpfte Daniel Szott perfekt ins Jacobasch-Gehäuse (28.). Knapp drei Minuten später traf Thomas Kühnel die Querlatte (31.), aber wenig später gelang dem Hohenleipischer mit einem platzierten Schuss der Ausgleich (35.). Kurz vor Seitenwechsel hatten Sirko Rost und Robert Jakob Kopfballchancen zur Führung (41./44.). Das gleiche Bild bot sich nach der Pause. Hohenleipisch hatte deutlich mehr Ballbesitz, doch Zählbares sprang kaum heraus. Die Gäste waren dagegen effektiver. Matthias Krüger schoss zur erneuten Führung ein. Der VfB II drückte auf den Ausgleich, musste aber bis zur 85. Minute warten, bis Kühnel das umjubelte 2:2 schoss.
Tore: 0:1 D. Szott (28.), 1:1 Kühnel (35.), 1:2 Krüger (67.), 2:2 Kühnel (85.). – Gelb: Umlauf, Kamenz (Sorno). – SR: Daniel Schach (Bad Liebenwerda). – Z: 71.
SV Preußen Elsterwerda – SV Lok Uebigau 1:2 (1:0). In der fünften Minute ging Elsterwerda bereits in Führung. Etwa zehn Minuten später sah der Schiedsrichter ein Handspiel im Gästestrafraum und pfiff Handelfmeter. Witschel hatte die Chance auf 2:0 zu erhöhen, schoss aber vorbei. Uebigau kam jetzt immer besser ins Spiel. In der 45. Minute waren die Gäste nah am Ausgleichstreffer, als ein Freistoß aus 25 Metern an das Lattenkreuz klatschte. Nach einem unnötigen Ballverlust von Elsterwerda kamen die Gäste zum Ausgleich (55.). Es entwickelte sich ein Schlagabtausch, bei dem die Lok-Elf das frischere Team war. In der 88. Minute fiel nach einer guten Kombination das 1:2.
Tore: 1:0 Lorenz (5.), 1:1 (55.), 1:2 (88.). – Z: 65.
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Erstellt am: 16. August 2011, 00:00 Uhr
Geändert am: 30. August 2011, 10:29 Uhr
Autor: Unger/dug1

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