10. Januar 2012, 00:00 Uhr

Zwei freie Tage und ein Extralob für Boutin

Trainer Rohrbach lobt Moral der Lausitzer Füchse

Weißwasser Mit dem Sieg in Ravensburg nach toller Aufholjagd haben sich die Lausitzer Füchse im Kampf um die Playoffs wieder Luft verschafft. Als Belohnung gab es von Trainer Rohrbach zwei freie Tag für die Mannschaft und ein Extralob für Torhüter Boutin.

Die virtuelle Tabelle der 2. Bundesliga nahm aus Sicht der Lausitzer Füchse am Sonntagabend ein bedrohliches Aus sehen an. Weißwasser lag bei den Ravensburg Tower Stars 0:3 zurück und der einst so komfortable Vorsprung auf Platz neun, also die Abstiegsrunde, war auf drei Punkte geschmolzen. So real wie am Sonntagabend war der Sturz aus den Playoff-Rängen in der laufenden Saison noch nie.

Doch im Angesicht der drohenden Gefahr starteten die Füchse in Ravensburg eine furiose Aufholjagd und gingen am Ende mit einem 4:3-Auswärtssieg vom Eis. „Das waren brutal wichtige Punkte. Denn wir haben unseren Vorsprung auf Platz neun nicht hergegeben“, zeigte sich Trainer Dirk Rohrbach erleichtert.

Immerhin ist Ravensburg ein direkter Mitbewerber um die Playoff-Ränge der besten acht Teams. Statt in der Tabelle ab zurutschen, liegt Weißwasser weiterhin auf Rang sieben und hat sechs Punkte Vorsprung auf Rang neun, also die Abstiegs runde.

Als Belohnung gab Rohrbach seinem Team mit gutem Gewissen zwei Tage frei. „Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Jungs haben eine tolle Moral gezeigt“, sagte der Füchse-Trainer. Ein Extralob gab es für Jonathan Boutin. Nach den durchwachsenen Leistungen in den zurückliegenden Partien avancierte Boutin in Ravensburg wieder zum Turm in der Schlacht. „Er hat überragend gehalten“, bescheinigte Rohrbach dem Keeper aus Kanada.

Boutin hatte also großen Anteil daran, dass sich die Füchse im Kampf um die Playoffs wieder etwas Luft verschafft haben. Aus dem Eishockey-Marathon über den Jahreswechsel mit insgesamt zehn Partien holte Weißwasser 14 Punkte. Das ist zwar ein Punkt unter der Marschtabelle von Trainer Rohrbach, lässt den Füchsen aber alle Chancen in der entscheidenden Saisonphase. „Wir haben mit dem Sieg in Ravensburg neues Selbstvertrauen getankt. Das war nach den beiden Heimniederlagen sehr wichtig“, bilanzierte der Coach.

Am Freitag steht für die Füchse das nächste Heimspiel auf dem Programm. Ab 19.30 Uhr geht es gegen den Fünften Bremerhaven – also ebenfalls ein Mitbewerber um die Playoffs.

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Jubel auf der Füchse-Bank: Trainer Dirk Rohrbach feiert mit dem Team die erfolgreiche Aufholjagd beim 4:3 in Ravensburg. Foto: Eibner/ebn1 Foto: Eibner/ebn1
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Erstellt am: 10. Januar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 10. Januar 2012, 08:35 Uhr
Autor: Von Frank Noack

Von Frank Noack

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