Raus aus der Einsamkeit
EISHOCKEY Füchse-Stürmer Lehnigk feiert Comeback an diesem Freitag gegen Bremerhaven
Weißwasser Nach krankheitsbedingter Pause feiert Füchse-Stürmer Markus Lehnigk an diesem Freitag im Heimspiel gegen Bremerhaven sein Comeback. Er gehört nicht zu den auffälligen, dafür aber ganz wichtigen Profis.
Selbst zu Hause herrschte eine Art Quarantäne. „Ich war über Weihnachten meistens allein“, blickt Lehnigk zurück.
Jetzt will der Stürmer endlich raus aus der Einsamkeit. Im Zweitliga-Heimspiel der Füchse an diesem Freitag gegen die Fishtown Pinguins Bremerhaven (Beginn um 19.30 Uhr) wird Lehnigk sein Comeback feiern. Seit Anfang der Woche trainiert er wieder auf dem Eis. Am Mittwoch konnte das Weißwasse raner Eigengewächs erstmals nach der Krankheitspause das komplette Übungspensum ab solvieren. Der Körper muss sich jedoch erst wieder an die hohe Belastung gewöhnen. Durch die Krankheit verlor Lehnigk fünf Kilogramm an Gewicht. Den Großteil hat er bereits aufgeholt. „Die Kraft ist wieder da. Dafür fehlt noch etwas die Kondition. Aber die kommt relativ schnell zurück“, zeigt sich der Stürmer optimistisch.
Lehnigk wird gegen Bremer haven wie gewohnt in der dritten Reihe spielen. Dort ist sein Stammplatz, seitdem Dirk Rohrbach vor zweieinhalb das Amt des Cheftrainers im Fuchsbau übernommen hat. Rohrbach hält große Stücke auf den Stürmer. „Wie wichtig ein Spieler für die Mannschaft ist, merkt man immer dann, wenn er nicht dabei ist. Und Markus Lehnigk ist ein ganz wichtiger Bestandteil der Mannschaft“, sagt der Füchse-Coach.
In den 24 Saisonspielen hat Lehnigk vier Tore erzielt und drei Vorlagen gegeben. Das ist kein überragender Wert für einen Stürmer. Doch Lehnigks Wert wird in Weißwasser nicht nur an den Scorerpunkten gemessen. Er ist beispielsweise auch in Unterzahl viel auf dem Eis und leistet in solchen Situationen Schwerst arbeit für das Team.
Lehnigk profitiert dabei auch von seinem kongenialen Partner Thomas Götz. Rohrbach hat beide Stürmer vor zweieinhalb Jahren in eine Reihe beordert – und nicht wieder getrennt. „Die Chemie zwischen ihnen stimmt einfach“, lobt der Füchse-Trainer. Soll heißen: Der eine weiß mittlerweile genau, wie der andere tickt, wo er hinläuft.
Lehnigk nennt jedoch noch ein anderes Erfolgsrezept der gesamten dritten Reihe. „Wir sind vier Weißwasseraner in der Reihe. Wir kennen uns also schon von klein auf. Das hilft enorm. Wenn es Probleme gibt, dann werden die offen angesprochen.“ Deshalb ist der Stürmer froh, endlich raus aus der Einsamkeit und zurück in der dritten Reihe zu sein.
Schnellere Rückkehr:
Füchse geben Entwarnung
bei den Verletzungen
von Bombis und Herm
www.lr-online.de/fuechse
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Artikel-Aktualisierungen:
Erstellt am: 13. Januar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 13. Januar 2012, 14:46 Uhr
Autor: Von Frank Noack

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