14. Januar 2012, 00:00 Uhr

Lausitzer Füchse feiern wichtigen Wegweiser-Erfolg

EISHOCKEY Weißwasser besiegt Mitkonkurrent Bremerhaven 5:2

Weißwasser Die Lausitzer Füchse sind mit einem wichtigen Sieg in das wegweisende Wochenende gestartet. Weißwasser besiegte Bremerhaven in der 2. Eishockey-Bundesliga mit 5:2. Am Sonntag folgt in Crimmitschau das nächste Duell gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um die Playoffs.

Volle Konzentration auf den Puck: Füchse-Verteidiger Jens Heyer (r.) blockt den Bremerhavener Mark Kosick ab. Foto: Heide/thd1 Foto: Heide/thd1
Solche Partien gelten gemeinhin als Sechs-Punkte-Spiele, weil sie in der Tabelle besonders ins Gewicht fallen. Entsprechend ausgelassen fiel der Jubel am Freitagabend in Weißwasser über den Sieg aus, den sich die Füchse mit einem furiosen Schluss-Spurt sicherten. Innerhalb von 63 Sekunden machten sie aus dem Remis einen am Ende noch klaren Heimerfolg.

Bei den Füchsen feierte Björn Bombis ein Blitz-Comeback. Der Stürmer hatte am Sonntag beim 4:3-Auswärtssieg in Ravensburg einen Ellenbogencheck gegen den Kopf bekommen. Am Freitagvormittag hatten die Füchse noch mitgeteilt, dass er geschont werden soll. Am Abend meldete sich der Stürmer dann aber doch fit, sodass Trainer Dirk Rohrbach seine etatmäßige erste Reihe ins Spiel schicken konnte.

Erstklassig kamen die Gastgeber vor 1589 Zuschauern aber nicht in die Partie. Denn sie mussten zwei Mal einem Rückstand hinterherlaufen. Steve Slaton brachte Bremerhaven in Führung (10.). Die Füchse spielten oft zu kompliziert vor dem gegnerischen Tor. Immerhin fiel kurz vor der ersten Sirene noch der Ausgleich: Kapitän Sebastian Klenner war mit einem Schuss von der blauen Linie erfolgreich (17.).

Weißwasser tat sich auch im zweiten Drittel schwer und geriet erneut in Rückstand. Philipp Gunkel (22.) war für die Gäste erfolgreich. Danach hatte Kreuzer zwei Mal Treffer Nummer drei für Bremerhaven auf dem Schläger. Und die Füchse? Sie hatten Mühe, ihre Ordnung zu finden. Trainer Rohrbach nahm eine Auszeit, justierte nach. Mit Erfolg, Ervin Masek traf zum Ausgleich (37.). Rohrbach erklärte nach dem Spiel: „Im zweiten Drittel lief fast alles falsch, was falsch laufen konnte. Aber wir haben das glücklich überstanden.“ Und so prophezeite der Coach seinem Team vor dem letzten Drittel: „Die schlechte Phase ist vorbei, jetzt kommt unsere Zeit.“

Tatsächlich krönten die Füchse ihre Steigerung mit den entscheidenden Treffern. Die fielen innerhalb von 63 Sekunden: Robert Bartlick (56.) eröffnete den Torreigen, dann trafen Bombis (57.) und Jörg Wartenberg (58.).

Nun könnten die Füchse, die als Tabellensechster acht Punkte Vorsprung auf Rang neun haben, das wegweisende Wochenende mit einem Derbysieg veredeln. Das Spiel in Crimmitschau beginnt am Sonntag um 17 Uhr.

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Erstellt am: 14. Januar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 14. Januar 2012, 08:55 Uhr
Autor: Von Frank Noack

Von Frank Noack

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