07. Januar 2012, 00:00 Uhr

Füchse bleiben sieglos und kritisieren den Schiri

EISHOCKEY Weißwasser unterliegt Vizemeister Schwenningen 2:4

Weißwasser Zweites Spiel, zweite Nieder lage: Die Füchse bleiben sieglos im neuen Jahr. Am Freitagabend unterlag Weißwasser in eigener Halle gegen Vizemeister Schwenningen 2:4. Die Steigerung der Gastgeber wurde nicht belohnt. Dafür hatten sie mächtig Stress mit dem Schiri.

Trotz der Nieder lage gab es am Ende zumindest verhaltenen Beifall von den Fans. Die Lausitzer Füchse verloren das Heimspiel gegen die Wild Wings Schwenningen zwar 2:4, setzten den Favoriten aber ab dem zweiten Drittel unter Druck. „Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat gegen ein Topteam bis zum Schluss alles versucht“, sagte Trainer Dirk Rohrbach. Trotzdem wird es nach der Heimniederlage am Dienstag gegen Heilbronn (2:6) für die Füchse im Kampf um die Playoff-Ränge jetzt immer enger.

Die Gäste aus Schwenningen kamen mit der Empfehlung von sieben Siegen in Serie nach Weißwasser. Nach dem schwachen Saisonstart hat sich der Finalist der vergangenen Saison inzwischen in die Playoff-Ränge vorgearbeitet. Und an diesen guten Lauf knüpften die Wild Wings auch im Fuchsbau sofort nahtlos an. Denn das erste Drittel ging nicht nur wegen der Tore von Pierre-Luc Sleigher (1:0/2. Minute) und David Walker (2:1/16.) an die Gäste.

Schwenningen machte Druck und bestimmte klar die Szenerie. Die Füchse kamen nur mühsam ins Spiel. Einen der wenigen gelungenen Angriffe nutzte Thomas Götz zum zwischenzeit lichen Ausgleich (1:1/8.).

Mit Beginn des zweiten Drittels verstärkten die Gastgeber dann aber ihre Offensiv-Bemühungen. Allerdings mussten sie auch immer wieder gefährlichen Konter der Gäste fürchten. Einen dieser Konter nutzte Brock Hooton zur 3:1-Führung (28.) für Schwenningen, als der Topscorer völlig frei vor dem Weißwasseraner Torhüter Jonathan Boutin auftauchte. Als auf der Stadionuhr nur noch 19 Sekunden im zweiten Drittel angezeigt waren, kam Weißwasser doch noch zum 2:3-Anschlusstreffer. Jens Heyer war mit einem Schuss aus spitzem Winkel erfolgreich.

Im letzten Drittel drängten die Füchse mit Macht auf den Ausgleich. Stattdessen traf Jason Pinizzotto in der Schlussminute zum 4:2-Endstand für Schwenningen. Zuvor hatte Schiedsrichter Zsolt Heffler einem Weißwasseraner Tor die Anerkennung verweigert. Er entschied stattdessen nach Rücksprache mit seinen Assistenten auf Torraumabseits und zog damit den Zorn der Füchse auf sich. „Erst zeigt der Schiri auf Tor, dann doch wieder kein Tor. Er muss doch bei seinem Standpunkt bleiben“, kritisierte Trainer Rohrbach nach einem Besuch in der Kabine der Unparteiischen.

Für die Füchse geht am Sonntag das Hammer-Wochenende gegen die beiden Topteams der zurückliegenden Saison weiter. Nach dem Duell mit Finalist Schwenningen gastieren sie jetzt beim amtierenden Meister Ravensburg Tower Stars (18.30 Uhr) – also erneut eine ganz schwere Auf gabe für die Füchse.
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Erstellt am: 07. Januar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 07. Januar 2012, 12:57 Uhr
Autor: Von Frank Noack

Von Frank Noack

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