Nils Petersen reißt den FCE aus der Lethargie
Cottbus Der FC Energie Cottbus kommt nicht in Schwung. Zwar erreichte eine „verängstigte Mannschaft“ (Trainer Claus-Dieter Wollitz) nach zuvor drei Niederlagen in Folge gegen die TuS Koblenz immerhin ein verdientes 1:1 (0:1)-Unentschieden. Fast 70 Minuten bot Energie aber die schwächste Heimvorstellung der Zweitliga-Saison. Erst der eingewechselte Nils Petersen riss Cottbus aus der Lethargie und bewahrte die Mannschaft vor einer weiteren Niederlage.
08.02.2010
In der 62. Minute kam der 21-jährige Petersen aufs Feld und sorgte nach einer bis dahin indiskutablen Leistung der Gastgeber für den nicht mehr erwarteten Umschwung. Fast im Minutentakt initiierte Petersen Chancen. Doch für Leonard Kweuke (70.), Jiayo Shao (74.), Markus Brzenska per Kopf aus Nahdistanz (78.) und erneut Shao per Freistoß (80.) setzte sich die von Wollitz ausgerufene „Torkrise“ fort. Schließlich war es Petersen selbst, der nach Flanke von Marc-André Kruska zum 1:1 (83.) traf und für die Erlösung sorgte.
„Nils hat nach seiner Einwechselung das richtige Signal gesetzt, die Mannschaft mitgerissen und Fußball mit Herz gespielt“, lobte Claus-Dieter Wollitz nach dem Spiel . „Ich habe die ganze Woche über diese Variante nachgedacht, ihn auf die Außenposition zu stellen und von dort aus Druck auszuüben. Wenn Nils diese Leistung auch im Training anbietet und so weiter macht, gehört er immer zu den ersten Elf“, sagte der Energie-Coach weiter, der ansonsten wenig Grund zur Freude hatte.
Von Wolfgang von der Burg
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