FCE-Trainer Wollitz hadert mit der 1:4-Niederlage in Kaiserslautern
Kaiserslautern Es bleibt dabei: Energie Cottbus kann gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht gewinnen. Im neunten Aufeinandertreffen setzte es am Sonntag mit 1:4 (0:3) bereits die achte Niederlage. Dadurch rutschten die Lausitzer in der Tabelle auf Platz 13 ab und haben nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16.
15.03.2010
Mit dem Ergebnis war Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz nach dem Abpfiff im Fritz-Walter-Stadion natürlich nicht zufrieden. Die Niederlage war deftig und klingt nach einer desolaten Vorstellung seiner Mannschaft. Die war es aber nicht in dem Maße, wie es das 1:4 vermuten lässt. „Wir waren bis zum 0:3 sogar ein Stück besser“, stellte er fest. Auch Lauterns Trainer Marco Kurz befand, dass seine Elf „nach einem harten Stück Arbeit ein Stück zu hoch gegen einen starken Gegner“ gewonnen habe.
Es war in der Tat eine unglückliche hohe Niederlage. Denn die Cottbuser hatten sich das Spiel mit Sicherheit anders vorgestellt. Doch schon nach drei Minuten war das erste Vorhaben Makulatur, nämlich die Partie möglichst lange offen zu halten. Nach dem ersten Eckball der Pfälzer bekam die Abwehr einschließlich Torwart Tremmel den Ball bei zwei Versuchen nicht aus der Gefahrenzone bugsiert. Rodnei hatte so keine Mühe, das Leder im dritten Versuch im Tor der Cottbuser unterzubringen. „Dabei gab es eine klare Zuordnung,“ bemängelte Wollitz das Abwehrverhalten, zumal es sich bis in die Lausitz herumgesprochen haben dürfte, dass der FCK bislang in der zweiten Bundesliga mit 18 Treffern die meisten Tore nach Standardsituationen geschossen hat.
Von Wolfgang Swat
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