FCE-Trainer Wollitz hadert mit der 1:4-Niederlage in Kaiserslautern
, die deutlich zu hoch ausfiel
Kaiserslautern Es bleibt dabei: Energie Cottbus kann gegen den 1. FC Kaiserslautern nicht gewinnen. Im neunten Aufeinandertreffen setzte es am Sonntag mit 1:4 (0:3) bereits die achte Niederlage. Dadurch rutschten die Lausitzer in der Tabelle auf Platz 13 ab und haben nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16.
Der FC Energie erholte sich überraschend gut von diesem Rückstand und startete gute Angriffe Richtung Tor der Gastgeber. Doch rund 20 Minuten später, als die ganz in Weiß spielenden Lausitzer drauf und dran waren, dem Spitzenreiter seinen Vorsprung zu entreißen, lieferte der 21-jährige Werkzeugmechaniker Robert Kempter (Sauldorf) alles andere als Qualitätsarbeit ab. Erst verweigerte der Schiedsrichter dem FCE einen Elfmeter. Shao war zunächst an Lauterns Torhüter Sippel gescheitert, den Nachschuss von Kruska wehrte FCK-Profi Bilek mit der Hand ab. Kempter aber ließ weiterspielen. Viel genauer schaute der Mann in Gelb dann im Gegenzug hin. FCE-Verteidiger Straith ließ sich zunächst von Jendrisek düpieren. Den anschließenden Körperkontakt im Strafraum zwischen beiden Spielern wertete der Referee umgehend als Elfmeter-würdiges Foul. Weil Sidney Sam den Strafstoß sicher verwandelte und in der 40. Minute freistehend sogar auf 3:0 erhöhte, war die Begegnung praktisch entschieden. Die Zuschauer stimmten Jubellieder auf ihre Mannschaft und Hohngesänge auf die Cottbuser und deren Trainer Claus-Dieter-Wollitz an. Auch nach dem Abpfiff waren sich die Energie-Akteure allesamt einig, dass ihnen ein berechtigter Elfmeter verwehrt und gegen sie ein unberechtigter verhängt worden war, Marc-Andre Kruska war davon ebenso überzeugt wie Mannschaftskollege Jiayi Shao, der jedoch hinzufügte: „Der Schiedsrichter ist auch nur ein Mensch.“
Wollitz bewertete mehrere strittige Entscheidungen gegen seine Mannschaft als „mehrere I-Tüpfelchen aufs I“. Dennoch hängte auch er das Negativ-Ergebnis nicht nur daran auf. „Du musst aus deinen Chancen in solchen Situationen auch mal das Tor machen“, stellte er fest. „So haben wir wieder einmal nichts mitgenommen“, zog Wollitz ein nüchternes Fazit. Denn in der zweiten Halbzeit passierte nicht mehr viel. Vielleicht hätte es den Cottbusern Auftrieb gegeben, wenn Rivic kurz nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer erzielt hätte. Er zirkelte den Ball jedoch nicht am guten Kaiserslauterer Torwart vorbei. Jendrisek erhöhte zwischenzeitlich sogar auf 4:0 Den ab der 75. Minute auf zehn Spielern reduzierten Gästen (gelb-rote Karte für Jula) gelang am Ende nicht mehr als eine Ergebniskorrektur. Shao war im Strafraum leicht gerempelt worden, den Strafstoß verwandelte Kruska zum Ehrentreffer.
Extras zum Artikel
Schlagworte zum Artikel:
Artikel Teilen:
Artikel-Aktualisierungen:
Erstellt am: 15. März 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 15. März 2010, 07:40 Uhr
Autor: Von Wolfgang Swat




Jüngste Kommentare
Zu diesem Artikel sind noch keine Beiträge vorhanden