06.02.2010 - 2. Fußball-Bundesliga Saison 2009/2010 - 21. Spieltag Saison 2009/10 - FC Energie Cottbus - TuS Koblenz: Nils Petersen macht den Ausgleich
Foto: Peter Aswendt (www.aswendt.de)
Erst nach der Pause wachten die Cottbuser auf und verstärkten den Druck auf das Koblenzer Tor. Als erflogreich erwies sich dabei die Einwechslung von Nils Petersen, der sofort das Feuer auf das TuS-Tor aufnahm. Doch erst in der 81. Minute schaffte er es, den starken Dieter Paucken im Koblenzer Tor mit einem Kopfball zu überwinden. Am Ende hatten die Cottbuser noch mehrmals den Siegtreffer auf dem Schlappen - aber es fehlte doch wieder das nötige Quäntchen Glück. Energie-Trainer Wollitz über seine gelungene Einwechslung: "Wenn Nils Petersen sich weiter so präsentiert, wird er immer in der ersten Elf stehen. Das war Fußball mit Herz und Klasse. Das Team hat in den letzten 20 Minuten endlich Reaktion und den Willen gezeigt. Nötig wäre das aber über 90 Minuten. Jeder Spieler muss endlich bereit sein, für diese Region alles zu geben. Energie hat alles, was ein Fußballprofi haben kann - aber was geben wir dem Verein und den Menschen zurück? Das muss sich jeder Spieler fragen." Cottbus tritt mit 24 Punkten weiter auf der Stelle in der 2. Liga.
06.02.2010 - 2. Fußball-Bundesliga Saison 2009/2010 - 21. Spieltag Saison 2009/10 - FC Energie Cottbus - TuS Koblenz: Enttäuschte Cottbuser Spieler
Foto: Peter Aswendt (www.aswendt.de)
Das von Ex-FCE-Coach Petrik Sander trainierte Koblenz bleibt auf Tabellenplatz 16 und muss weiter um den Klassenverbleib bangen. Sander machte seinem Team nach dem Spiel Vorwürfe. „Ich ärgere mich sehr, dass wir eine Riesenchance liegenlassen haben, alle drei Punkte mitzunehmen“, sagte er. Für Sander war es eine emotionale Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte. „Es ist schon ein sehr komisches Gefühl“, bekannte der TuS-Coach, der bis September 2007 knapp drei Jahre Cheftrainer beim FC Energie gewesen war und das Team in die Bundesliga geführt hatte. „Ich habe keinen Grund, mich zu verstecken. Es war eine sehr schöne Zeit in Cottbus“, erklärte Sander.
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