01. Februar 2012, 00:00 Uhr

Energie-Gegner halten sich zurück – nur Asamoah ist eine Attraktion

Zweitligisten vertrauen vor allem auf bewährte Kräfte

München Die Zweitliga-Konkurrenz von Energie Cottbus hat sich auf dem Transfermarkt ziemlich zurückgehalten. Das Spitzenquintett in der 2. Liga setzt im Schlussspurt auf bewährte Kräfte. Klangvolle Namen fehlen unter den Winter-Zugängen. Einzig Greuther Fürth langt einmal richtig zu auf dem Wintereinkaufsmarkt.

Gerald Asamoah (r.) will mit Trainer Mike Büskens und der Spielvereinigung Greuther Fürth in die 1. Bundesliga aufsteigen. Foto: dpa Foto: dpa
Die großen Clubs im Fußball-Unterhaus üben sich in Bescheidenheit. Klangvolle Namen sucht man unter den Winter-Zugängen des Spitzenquintetts in der 2. Bundesliga vergeblich – mit einer Ausnahme: Die fränkischen Aufstiegsträumer von Greuther Fürth haben in der Winterpause den ehemaligen deutschen Nationalspieler Gerald Asamoah aus der Versenkung geholt und hoffen auf einen zweiten Frühling des Angreifers. „Mike Büskens hat mich für dieses Projekt unheimlich begeistert“, schwärmt der 33-Jährige. Die neue Attraktion der Liga ist er schon jetzt.

Ansonsten vertrauen die Aufstiegsanwärter vor allem ihrem bewährten Personal. Etat-König Eintracht Frankfurt verstärkte mit dem in Freiburg aufs Abstellgleis geratenen Heiko Butscher zumindest seine Defensive, den erhofften Wechsel des Wolfsburger Stürmers Patrick Helmes musste Trainer Armin Veh hingegen abschreiben. „Was da aufgerufen wird, ist nicht machbar für uns“, beklagte sich der Coach über die Ablöseforderungen.

Bei den Kellerteams tat sich im Winter mehr, den prominentesten Namen lockte Alemannia Aachen in den Abstiegskampf: Albert Streit. Neben dem Klassenverbleib dürfte der 31-Jährige auch darauf aus sein, seinen ramponierten Ruf aufzupolieren. Bei Schalke 04 hatte Streit 2008 einen lukrativen Vertrag unterschrieben und denselben bis Ende 2011 ausgesessen.
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Erstellt am: 01. Februar 2012, 00:00 Uhr
Geändert am: 01. Februar 2012, 09:55 Uhr
Autor: dpa/jal

dpa/jal

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