Die Position der Mitglieder der Bürgerinitiative sei klar definiert: „Befürwortung aller Aktivitäten gegen den geplanten Tagebau Jänschwalde-Nord und der damit verbundenen Umsiedlung unserer Dörfer; Forderung nach Durchführung regelmäßiger Einwohnerversammlungen in Kerkwitz zum Zweck der Bürgerinformation.“

Ein wichtiges Ziel, so heißt es in der Pressemitteilung, sei die Bildung eines Sonderausschusses mit rechtskräftiger Verhandlungsfähigkeit innerhalb der Gemeindevertretung Schenkendöbern.

Ihr Hauptanliegen sehe die BfK darin, sich und eine breite Bürgerschaft bei den Verhandlungen zwischen Vattenfall und der Gemeinde Schenkendöbern zu  beteiligen.

„Wir, die Gründer der BfK, sind der Meinung, dass die Interessen der betroffenen Bürger nur durch sie selbst vertreten werden können“, heißt es weiter. Das setze aber voraus, dass ein rechtskräftig gewähltes Gremium aus Vertretern der betroffenen Bürger als Vertragspartner in den Verhandlungen mit Vattenfall auftrete.

„Wir sind sicher, dass unsere Bürgerinitiative ein breites Interesse in der Gemeinde findet und wir viele Bürger mit unserer Initiative zum Nachdenken und Handeln befähigen werden“, heißt es in der Pressemittelung weiter, und abschließend: „Was wir tun, tun wir für uns und alle Bürger der betroffenen Gemeinden. Denn wir alle sind es, welche im Fall der Tagebauweiterführung unsere Grundstücke und Anwesen verlassen und verkaufen müssen.“