08. März 2011, 11:59 Uhr

Slawenburg Raddusch

Komplette Tagesprogramme mit Besuch der Slawenburg sowie Kremser- und Kahnfahrten in den Radduscher Spreewald.

Die Slawenburg Raddusch ist eine nach gebaute Wehranlage aus dem 9./10. Jh. In den Burgwall integriert ist eine der modernsten Ausstellungen Deutschlands mit dem Titel »Archäologie in der Niederlausitz«.



Hier werden Grabungsergebnisse und Funde gezeigt, die im Vorfeld des Braunkohlentagebaus ausgegraben worden sind.
Der Ausstellungsbesucher erhält über Rekonstruktionen, moderne Fundpräsentationen und Multimedia einen anschaulichen Einblick in vergangene Lebenswelten und in Aufgaben und Probleme der »Braunkohlenarchäologie«.

Im Außenbereich kann die 12 000 -jährige Geschichte der Niederlausitz auf einem Steg erlaufen werden, Landschaftsinseln und ein Spielplatz laden zum Verweilen ein.



Für Familien befindet sich ein kleiner Aktionsbereich in der Ausstellung.


In den bundesweiten Schulferien werden mittwochs und freitags um 13 Uhr einstündige Familienführungen und in den Ferien Brandenburgs, Berlins und Sachsens am Donnerstag von 10 -13 Uhr Familienferienzeiten angeboten.


Bitte vorher telefonisch anmelden.



Die Slawenburg Raddusch liegt in der Niederlausitz, dem ehemaligen Siedlungsgebiet des slawischen Stammes der Lusizi, in unmittelbarer Nähe zum Ort Raddusch (Spreewald). Diesen Siedlern verdankt die Lausitz ihren Namen. Die hier heute noch als ethnische Minderheit lebenden Sorben/Wenden sind Nachfahren der Lusizi.

In Anlehnung an das Aussehen der slawischen Burganlage, die vor mehr als 1000 Jahren an diesem Ort stand, ist die heutige SLAWENBURG RADDUSCH ein modern gestalteter Funktionsbau.



Die SLAWENBURG RADDUSCH ist als gemeinsames Projekt des Brandenburgischen Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologischen Landesmuseum, der Stadt Vetschau, der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land und der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft mbH entstanden.

Der Tourismusverband Spreewald unterstützt das Projekt seit Beginn der Planung im Jahr 1993, Träger der Gesamtanlage (Gebäude, Ausstellung) ist die Stadt Vetschau/Spreewald, Betreiber ist der Förderverein "Slawenburg-Raddusch e.V. Die Eröffnung erfolgte im Mai 2003.


Unsere Öffnungszeiten:

April - Oktober: Täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr
November - März: Täglich von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr



5. Sommertheater des Sorbischen Nationalensembles in der  Slawenburg Raddusch vom 12. bis 14. August 2011

Freitag, 12. August 2011 20:30 Uhr
Im ersten Teil des Abends präsentiert Michael Apel das Ballett „Wendische Jugend – zwischen totem Tier und Quetschenklang“. Hinter diesem merkwürdig anmutenden Titel verbirgt sich die Inszenierung eines  heiteren und besinnlichen Bildes von der sorbischen Jugend in Deutschland. Untermalt werden die einzelnen, voneinander unabhängigen Szenen mit Musik der Cottbusser Band „Die Folksamen“. Musikalisch konträr setzt sich der Abend mit der „Serbska - GmbH“ fort. Mit ihren engagierten sorbischen und deutschen Texten zeigen die jungen Musiker, dass Rap längst auch in der Lausitz zu hause ist. Das Ballett und das Rap-Sound-Orchestra des Sorbischen Nationalensembles unterstützen die Musiker mit modernen Tänzen in der Choreographie von Barbora Brieskovà.
Sonnabend, 13. August 2011 20.30 Uhr
In der Klassik-Nacht „Grüß mir mein Wien“ erklingen beliebte und mitreißende Melodien aus Wien, präsentiert vom Ballett und Orchester des Sorbischen Nationalensembles sowie der Niederschlesichen Philharmonie Jelenia Góra und international gefeierten Solisten. Populäre Werke von Johann Strauß und Robert Stolz stehen im Mittelpunkt des Klassikevents. Auf gewohnt charmante Weise führt Kristina Nerad durch das Programm. Ein musikinszeniertes Feuerwerk lässt den Himmel über der  Slawenburg in zauberhaften Farben und Formen erleuchten.
Sonntag, 14. August 2011 ab 14 Uhr
Den Abschluss des Sommertheaters bildet der Familiensonntag. Um 14 Uhr wird ein Tanzworkshop angeboten, bei dem jeder, der gern tanzt, ob jung oder alt herzlich willkommen ist. Weitere Attraktionen sind die Bastelstraße und das beliebte Kinderschminken. Um 16:30 Uhr wird als abschließender Höhepunkt das getanzte Märchen für Kinder „ Die verschwundene Elster“ aufgeführt. Wer erleben möchte, wie die vom Fuchs entführte Elster befreit wird und was dabei im Reich der Tiere so alles passiert, der sollte diese Aufführung nicht verpassen.

Der Text entstand in Anlehnung an den Flyer des Sorbischen Nationalensembles



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Erstellt am: 08. März 2011, 11:59 Uhr
Geändert am: 17. Juni 2011, 14:26 Uhr
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