Umfrage zur Braunkohle-Debatte
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Erstellt am: 21. Mai 2013, 15:03 Uhr
Geändert am: 22. Mai 2013, 05:58 Uhr
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Jüngste Kommentare (101)
das pro im contra
von svensk_manipulation
Mag ja alles richtig sein.
Der Zusammenhang zwischen kosmischer Strahlung, Sonnenaktivität und stratosphärischer Wechselwirkung im Äquatorbereich wird in besagtem Buch nach derzeitigem Wissen bewusst falsch bewertet.
Vahrenholts "grünes" Engagement ist ja fantastisch. Daumen hoch.
Das macht sein Buch nicht besser.
Henrik Svensmarks Hypothesen zum Einfluss von Sternenexplosionen im interstellaren Raum waren auch höchst spannend, wurden aber experimentell widerlegt.
Klima hin oder her. Scheindebatten führen nur weg vom Thema. Viele Fragen sind offen. Vor allem die, wann wir konkret mit dem lange aufgeschobenen Umbau der europäischen Verbundnetze beginnen.
Irgendwann müssen wir uns ja doch den drängenden Fragen der Zukunft stellen.
Egal welche Partei wann was gesagt, versprochen und nicht gehalten oder wer uns mit welchen Utopien hin gehalten hat.
Ob verkappter Ökozausel, Braunkohlejunkie, Atomfetischist oder industriell eingekaufter Lokalpolitiker. Wir leben in Zeiten des Umbruchs.
+/-
von svensk_manipulation
"grüne Logik"
Philosophisch sehr tiefgreifend analysiert.
"Die kalte Sonne" ist wissenschaftlich unhaltbar. Vahrenholt als ehemaliger RWE Manager hat sich damit leider von allen wissenschaftlichen Regeln verabschiedet. Schade eigentlich.
Aber bei Vattenfall gibt es ja auch einige Experten, die "pure" Wissenschaft betreiben. Herr Dähnert lässt grüßen.
Aber die Frage ist: wie wollen wir in den nächsten Jahrzehnten leben?
Oberflächliche Polemik führt uns nicht weiter. Auch wenn die offensichtliche Manipulation der lokalen Presse genau dieses Anliegen forciert und von politischer Seite raffinierte psychologische Tricks angewendet werden.
Wir wandern einfach alle nach Schweden aus. Dann kann hier in Ruhe umgegraben werden. Und wenn dann endlich alles vorbei ist kommen wir uns die wilde Landschaft anschauen.
was heisst "ist wissenschaftlich unhaltbar" !?
von south
Antwort auf folgenden Beitrag von svensk_manipulation am 22.05.2013 22:14 Uhr
Zweifel ist der ureigenste Antrieb der Wissenschaft. Nur dieser bringt sie seit Jahrtausenden immer wieder weiter nach vorn. Sonst wären unsere räder wahrscheinlich eckig und wir würden beim Segeln immernoch über den Scheibenrand in die Tiefe stürzen!
Als ein gescheiterter Präsidentschaftskandidat den "Konsens" verkündete u. sagte "Die Debatte ist vorrüber" verließ ein Teil der Wissenschaftler ihre eigene Ethik für sprudelnde Fördergelder u. eine nie gekannte Anerkennung für eine bis dahin eher Nischensparte d. Wissenschaft. Konsens gibt es in der Wissenschaft nicht! Deshalb wird auch jeder "Abtrünnige" gnadenlos bekämpft, es könnten ja die so liebgewonnenden Geldbrunnen versiegen, die "Elfenbeintürme" die man sich zum "Forschen" eingerichtet hat einstürzen und natürl. die mediale Aufmerksamkeit verlieren.
Als ein Buch mit dem Titel "100 Autoren gegen Einstein" erschien, meinte er: "Wenn ich unrecht hätte, wäre einer genug!"
hehe... da ist es wieder...
von south
Antwort auf folgenden Beitrag von svensk_manipulation am 22.05.2013 22:14 Uhr
Natürl. war Vahrenholt ein RWE-Manager. Aber steht es einem "Abtrünnigen" u. noch dazu einem ehemal. Umweltsenator nicht zu, das außerdem erwähnt wird, Zitat:
"Vahrenholt hat 2001 das Windkraftunternehmen REpower gegründet, hat es zur Weltspitze in der Branche geführt u. war bis 2008 Vorstandsvorsitzender des Unternehmens."
"Vahrenholt’s Aufgabe bei Shell [war] seinerzeit der Aufbau d. Erneuerbaren Energien im Konzern ... In Vahrenholts Shell-Vorstandszeit fällt zum Beispiel der Bau der ersten Solarfabrik in Deutschland. Erst 2008 wurde Vahrenholt zum Geschäftsführer der von ihm mitgegründeten RWE Innogy ernannt, einer Gesellschaft für Erneuerbare Energien, die Jahr für Jahr der größte deutsche Investor in diesem Sektor war. Ebenfalls verschwiegen wurde eine andere pikante Einzelheit. Vahrenholt war nämlich von 1976 bis 1981 Fachgebietsleiter „Chemische Industrie“. Und zwar wo genau? Na klar, beim Umweltbundesamt! "
So viel grüne Energie passt... offenbar nicht in die Story!"
An alle die vom sogenannten Klimawandel reden
von lucagunzi
Die vielen heute selbst ernannten Experten in Sachen Klimawandel sollten sich nur 2 Fragen stellen:
Könnte es sein, dass der herbeigeredete Klimawandel vielleicht ein große Lüge ist? Im Buch "Die kalte Sonne" finden sie klare wissenschaftlich fundierte Antworten und nur das zählt!
Welche Auswirkungen sind mit der jetzige Energiewende zu erwarten: Das Buch "Blackout - Morgen ist es zu spät" beschreibt wie wir wieder in der Steinzeit landen können, wenn nicht endlich wieder Vernunft bei Politik, Medien und den sogenannten Experten einkehrt!
Bildung für alle!
von svensk_manipulation
Antwort auf folgenden Beitrag von lucagunzi am 22.05.2013 19:20 Uhr
"...Im Buch "Die kalte Sonne" finden sie klare wissenschaftlich fundierte Antworten und nur das zählt..."
Klar und wissenschaftlich... So wie die Reden der politischen Marionetten am heutigen Nachmittag? So wie auch sonst alle Argumente, mit denen rückwärts gewandte Ideologie betrieben wird.
Die "kalte Sonne" ist Pseudowissenschaft auf höchst manipulativem Niveau.
Hier eine Kritik zum Buch:
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2012-08/klimaforscher-vahrenholt-kritik
Ansonsten für lucagunzi und wen es noch interessiert, ein wenig Paläoklimatologie:
http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/palaoklima/2013-05-15/palaeoklima-die-letzten-2000-jahre-hockeyschlaeger
Typisch grüne Logik, wie die von svensk_manipulation...
von south
Antwort auf folgenden Beitrag von svensk_manipulation am 22.05.2013 20:07 Uhr
Ein Buch mit unangenehmen Wahrheiten von 2 Wissenschaftlern wird als Pseudowissenschaft herabgewürdigt.

Wohlgemerkt, "Vahrenholt ist promovierter Chemiker, und die Chemie ist integraler Bestandteil der stark interdisziplinären Klimawissenschaften. Lüning ist promovierter und habilitierter Geologe. Auch die Geologie ist bekanntlich einer der fachlichen Grundpfeiler der Klimawissenschaften."
Ein fachfremder Greenpeace-Magazin-Autor der offensichtlich keinerlei universitäre naturwissenschaftliche Ausbildung vorzuweisen hat (siehe wiki), schreibt einen schwachen und persönlich aggressiven Artikel und der wird als fundierte Kritik dargestellt, passt ja ins Schema.
Und wie svensk_manipulation schon vorschlägt: "Bildung für alle!" hier die Antwort der 2 Wissenschaftler auf den ZEIT-Online Artikel
http://www.kaltesonne.de/?p=5127
Soll sich jeder Interessierte selbst ein Bild machen wer recht hat. :-P
Die Umfrage ist bereits beendet, Sie können leider nicht mehr abstimmen.
von Podiceps
Und über 75% haben sich klar für die Braunkohle entschieden. Ein guter Tag für die Lausitz
.
-Podiceps
Ein guter Tag für die Region
von JudgeDredd
Antwort auf folgenden Beitrag von Podiceps am 22.05.2013 18:58 Uhr
na Podi, alles gut gelaufen und nun den RBB eingeknipst und das zerknautsche Gesicht von Jury oder Meier angucken.
bis die Tage, Hau rein!
"Glück auf"
Nicht zu früh freuen...........
von Bonni
Antwort auf folgenden Beitrag von JudgeDredd am 22.05.2013 19:21 Uhr
Am 12.02.2013 war zu lesen: " Der Energiekonzern Vattenfall kämpft mit schwacher Nachfrage sowie niedrigen Strompreisen und stellt sich langfristig auf schwierige Zeiten ein." Das Unternehmen setzte im letzten Jahr n u r
19,5 Mrd. Euro um - 7,5 % weniger als im Jahr zuvor. Brutto = Netto ?
Dazu sollte man wissen, daß Vattenfall von der Förderabgabe ( 10% des Gewinns), dem Wassernutzungsentgelt und der EEG-Umlage ( 42% Eigenstromverbrauch) befreit ist. Die Sanierungsmilliarden für die Tagebaue wurden bisher von Bund und Ländern auf die Allgemeinheit
umgelegt und werden noch von unseren UrUrenkeln bezahlt. Außerdem wurden von den Erben des früheren jüdischen Besitzers Petschek, der als NS-Unrecht von Hitler enteignet wurde, nach der Wiedervereinigung von der Treuhandnachfolgerin BvS 400 Millionen Mark Wiedergutmachung als Gesamtvergleich gefordert.
Für Vattenfall ist die geschenkte Kohle ein super Geschäft - für die Lausitz ist sie in Wahrheit ein sehr teures Geschäft !
Dir auch...
von Podiceps
Antwort auf folgenden Beitrag von JudgeDredd am 22.05.2013 19:21 Uhr
...ein "Glück auf" zurück
-Podi(ceps)
alltid bedrägeri
von svensk_manipulation
Vattenfall =
(v)erklighetsfrämmande
(a)nsvarslöshet,
(t)omhet
(t)illintetgöra
(e)nfaldighet
(n)edskräpning
(f)örnekelse
(a)nnektering
(l)juga
(l)ikriktning
alltid bedrägeri ?
von south
Antwort auf folgenden Beitrag von svensk_manipulation am 22.05.2013 18:50 Uhr
tror du att klimatet lögn? Du har rätt!
Die Alternative lautet:
von CB_Diaspora
Flatulenzverstromung im dezentralen hauseigenen Gaskraftwerk!
Also, ich bin fundamental-ökologisch und radikal-feministisch und deshalb gegen Kohle!
von CB_Diaspora
Und auch, wenn es niemand wissen will: Ich bin orthodox-vegan, trage keine Pelze, sondern nur Hanf-Pullis und Batik-Shirts.
Und ausserdem bin ich überhaupt gegen diesen ganzen Konsum-Terror!
Ich ernähre mich total gesund von Kräutern, betreibe Esoterik und Moxibustion und gehe immer nur zum Homöopathen.
Das hat mir bei meiner Anorgasmie zwar auch noch nicht geholfen, aber das stört mich nicht, denn mich guckt sowieso keiner an, geschweige dass mich ’mal einer ....
Immer wieder pro
von ProArbeit
Der Tagebau liegt nicht in meiner Nähe, aber die Autobahn in 1000 m und die Eisenbahn in 600 m erzeugen Schallpegel, die vom Tagebau niemals erreicht werden. Man kann das Wehklagen über Randbetroffenheit einfach nicht mehr hören. Es ist ein einziger Schrei nach Geld, welches eigentlich niemanden zusteht, da die gesetzlichen Immissionsgrenz- und -richtwerte eingehalten werden. Da müssten ganz andere Teile der Bevölkerung, die wesentlich höheren Immissionswerten ausgesetzt sind, geschützt werden. Gelegentliche Sandstürme wie auch oft reklamiert, werden mir von der Landwirtschaft einschließlich Güllegestank auch oft zugemutet, ohne dass ich irgendeinen Ausgleich erwarten kann. Also "Randbetroffene", zähmt eure Gier und den Neid auf Umgesiedelte, deren Häuser nach der Grenznutzungsdauer durch Neubau zu heutigem Standard erstzt werden. Andere kriegen auch nichts für die Unwägbarkeiten des Lebens.
Wissen ist Macht
von Bonni
Antwort auf folgenden Beitrag von ProArbeit am 22.05.2013 15:29 Uhr
Der Tagebau ist hier 200 Meter, die Bundesstraße 1000 Meter und die Eisenbahnlinie 50 Meter entfernt. Die 8-stündige nächtliche Dauerbeschallung aus dem Tagebau, d. h. sämtliche Tagebaugroßgeräte einschließlich quietschender Förderbänder arbeiten mit Volldampf, ist n i c h t mit normalem Umgebungslärm zu vergleichen und auf Dauer nicht zu ertragen, weil die Betroffenen keine Nacht schlafen können. Bei Ostwind ist der Lärm mit startenden Flugzeugen vergleichbar.
Die Immissionsschutzwerte werden in Brandenburg regelmäßig weit überschritten und nicht eingehalten, so daß eine Ausnahmegenehmigung bis 2015 bei der EU beantragt werden mußte.
Bei Bergschäden infolge Grundwasserabsenkung geht es um Sachbeschädigung an Privateigentum, was nach dem Nachbarschaftsgesetz § 906 BGB und dem Verursacherprinzip zu entschädigen ist. Besagte Paragraphen wurden aber von vornherein aus dem Bundesberggesetz ausgeschlossen. Der Strom wird für ALLE erzeugt, also müssen auch die Gesetze für ALLE gelten
Widerlich
von prolausi
diese gezielt geschürte und im großen Stil organisierte soziale Konfrontation und das Aufeinanderhetzen von Menschen in einer Region durch einige, wenige westimportierte sogenannten Kohlebefürworter.
Was wir hier brauchen, sind keine Unruhestifter, denen unsere Region und die Menschen hier eigentlich egal sind.
Wir brauchen gescheite Menschen aus unserer Region, die kluge Konzepte und Lösungen für die wirklich zukunftsorientierte, weitere vernünftige Entwicklung unsere Heimat entwickeln und den sozialen Frieden der Region fördern.
Komisch.
von Podiceps
Antwort auf folgenden Beitrag von prolausi am 22.05.2013 15:27 Uhr
Mir fällt bei "westimportierten Unruhestiftern" spontan Greenpeace ein.
-Podiceps
Westimport
von nb
Antwort auf folgenden Beitrag von Podiceps am 22.05.2013 17:17 Uhr
oder auch Wolfgang Neskovic MdB