22. Januar 2010, 00:00 Uhr

Stichwahl um den Kreishaus-Chefsessel in Spree-Neiße

Lösungsansätze für Probleme von Familien und steigenden Hilfekosten

Forst Herausforderer Harald Altekrüger (CDU) will Amtsinhaber Dieter Friese (SPD) als Landrat vom Chefsessel im Forster Spree-Neiße-Kreishaus stoßen. Keiner der beiden Bewerber hatte die erforderlichen 15 Prozent der Stimmen aller Wahlberechtigten und mehr als die Hälfte aller abgebenen Stimmen auf sich vereinen können.

Deshalb geht es am 24. Januar in die Stichwahl.

Die RUNDSCHAU hat die Kandidaten während des kurzen Wahlkampfes begleitet und zu kommunalpolitischen Themen befragt. Die Antworten der Stichwahl-Kandidaten haben vor dem zweiten Urnengang dieser ersten Landratsdirektwahl noch einmal zusammengefasst.

Die Zukunft der Braunkohle

Altekrüger:
Die Braunkohlenförderung und Verarbeitung wird auf absehbare Zeit ein wichtiger wirtschaftlicher Standortfaktor bleiben. Ich werde mich für die Bildung eines Entschädigungsfonds für Spree-Neiße einsetzen, als Ausgleich für die überdimensionale territoriale Beanspruchung des Kreises.

Friese: Ich davon überzeugt, dass die Inanspruchnahme der Dörfer kommen wird. Darum stehe ich dafür, für jeden Einzelnen und die Allgemeinheit das Machbare zu erlangen, um materielle Nachteile auszuschließen und den schmerzlichen Prozess so zu begleiten, dass er in geordneten Bahnen ablaufen wird. 
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Erstellt am: 22. Januar 2010, 00:00 Uhr
Geändert am: 22. Januar 2010, 11:45 Uhr
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