Kandidaten-Check 18: Was wird Weißwasser in sieben Jahren von Weißwasser heute unterscheiden?
Weißwasser Der tägliche Kandidaten-Check der RUNDSCHAU vor den OB-Wahlen am 5. September.
Bernhard Waldau (CDU): Die Abwanderung ist gestoppt, die Füchse spielen in der neuen Eishalle, der Altkreis Weißwasser hat sich als Geheimtipp für sanften Tourismus etabliert und die Weißwasseraner sprechen wieder stolz von ihrer schönen Stadt, in der sich auch ein Einkaufsbummel lohnt. Und sie sind zufrieden mit ihrem Oberbürgermeister.
Uwe Bücklein (Linke): Sieben Jahre Oberbürgermeister Bücklein bedeuten, dass die Stadtverwaltung ein Qualitätsmanagement eingeführt hat und Bürgerorientierung und Bürgernähe in Weißwasser groß geschrieben werden. Das Leitbild wurde entwickelt und dient der Verwaltung und den Bürgern als Handlungsleitfaden für alle Entscheidungen. Bürger bringen sich aktiv in die Stadt- und Wirtschaftsentwicklung mit ein. Die Bürger der Stadt haben erkannt, dass nur ihr eigenes Engagement potenzielle Investoren nach Weißwasser locken wird. Die Stadt arbeitet aktiv mit den anderen Kommunen der Region auf Augenhöhe und auf den verschiedensten Gebieten zum Wohle aller zusammen. Die Zusammenarbeit mit Vattenfall ist vertraglich geregelt und eine wirkliche Partnerschaft hat sich entwickelt. Behinderte sind mehr in das Wirtschaftsleben integriert. Rechtsextreme haben in Weißwasser keine Chance.
Torsten Pötzsch (Klartext): Wir haben dann eine Stadt, die gestärkt und selbstbewusst im Landkreis Görlitz, in Sachsen und in Deutschland auftritt. Der Stadtumbau ist weitestgehend abgeschlossen. Es ist bei den Menschen ein Optimismus zu spüren, den wir schon beim „Tag der Sachsen“ hatten. Viele Menschen haben sich zu Akteuren ihres Glücks entwickelt. Neue Jobs sind geschaffen. Weißwasser ist dann eine Stadt, die von Miteinander und Kommunikation nach innen und außen geprägt ist. Die Stadt setzt sich umsetzbare Ziele. Wir haben eine schnellere Autobahnanbindung. Der Mittelstand ist stabil. Familien fühlen sich hier wohl, Senioren sicher, die Jugend besser verstanden. Die Arbeitslosenquote ist gesunken, der Tourismus ein wichtiger Arbeitgeber. Die Kooperation mit Polen funktioniert nicht nur bei den Feuerwehren, sondern auch im Alltag. Die Vereine und das Ehrenamt haben die Anerkennung, die ihnen zukommt.
Jens Greiner (parteilos): Ich will dafür kämpfen, dass der Wegzug der Menschen gestoppt wird und dass Weißwasser wieder wächst. Damit das gelingt, muss es wirtschaftlich vorwärts gehen und das kann nur funktionieren, wenn die Region gemeinsam an einem Strang zieht. Wenn die Menschen nicht mehr daran denken, wegzuziehen, dann wäre viel erreicht. Mein persönlicher Traum wäre noch, dass sich Weißwasser als Sportstadt präsentiert, das könnte ein Aushängeschild sein. Weißwasser ist ein wichtiger Bestandteil der Tourismusregion Lausitz. Weißwasser gilt als Förderer vielfältiger Sportarten. Weißwasser ist ein attraktiver Standort für den Einzelhandel. Weißwasser bietet vielversprechende Zukunftsperspektiven für seine Bürger.
Danilo Hermann (parteilos): Die Stadt ist jünger geworden. Ein Zentrum ist deutlich zu erkennen. Das Gewerbegebiet ist belebt.
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Erstellt am: 01. September 2010, 18:50 Uhr
Geändert am: 01. September 2010, 18:50 Uhr
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