31. August 2010, 16:47 Uhr

Kandidaten-Check 16: Wie wollen Sie Kontakt zu den Bürgern halten?

Weißwasser Der tägliche Kandidaten-Check der RUNDSCHAU vor den OB-Wahlen am 5. September.

Hartwig Rauh (parteilos): Hier war und ist es mir wichtig, Informationen über das Geschehen im Stadtrat und im Rathaus an die Bürger zu vermitteln. Mit der Einführung des Stadtblattes ist in vielen Teilen der Stadtbevölkerung der Informationsstand im Vergleich zu den Vorjahren stark angestiegen. Mit der seit 2008 regelmäßigen Presserunde im Rathaus hat sich zudem eine sehr offene Berichterstattung in den Medien ergeben. Doch Kommunikation ist keine Einbahnstraße: Durch die Arbeit in vielen Vereinen, die Teilnahme an Versammlungen, häufige Bürgergespräche in meinem Büro, Termine als OB vor Ort, Geburtstagsbesuche und vor allem durch die sich zufällig ergebenden Gespräche mit Bürgern habe ich viele Anregungen und Hinweise bekommen, die in meine Arbeit einfließen. Dies werde ich weiter fortsetzen.

Bernhard Waldau (CDU): Als Weisswasseraner mit Herz muss ich mir nicht überlegen, wie und wo ich mit meinen Mitbürgern ins Gespräch komme – ich bin mit ihnen im Gespräch. Ob beim Einkauf bei Hemmo, Ritter, Kaulfuß, im Supermarkt oder in der Kirchgemeinde. Und natürlich bekommt jeder, der es möchte, einen Termin beim Oberbürgermeister.

Uwe Bücklein (Linke): Ich werde mit den Bürgern im Rahmen der Leitbildentwicklung eine offensive Diskussion führen. Deshalb beabsichtige ich, eine eigene Homepage zur errichten, die den Bürgern die Meinungsäußerung und gegebenenfalls Abstimmungen über bestimmte Sachthemen ermöglicht. Alle eingehenden Fragen werde ich zeitnah beantworten oder beantworten lassen. Zu bestimmten Themen ist es erforderlich, dass der OB auf die Bürger zugeht und Diskussionen anregt, die zur Meinungsbildung notwendig sind. Allein die Einrichtung von Sprechstunden dürfte dazu nicht das geeignete Mittel sein. Ich werde die Bürger dort aufsuchen, wo sie arbeiten, wohnen oder ihre Freizeit verbringen. Für Projekte in den verschiedensten Bereichen stelle ich mir ehrenamtliche Planungszellen vor, in denen kompetente Bürger ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einbringen können.

Torsten Pötzsch (Klartext): Ich werde regelmäßige Gesprächsrunden initiieren, um immer nah an den Menschen der Stadt zu sein. Für mich ist es besonders wichtig, mit den Menschen in Kontakt zu bleiben. Damit ich als OB „richtig“ handeln kann, bin ich auf das Wissen der Menschen angewiesen. Nur wer die Sorgen, Nöte und Probleme kennt – also alle Fakten auf dem Tisch hat – kann richtig entscheiden. Ein guter Ansatz ist mit der Besuchsreihe „OB vor Ort“ erreicht worden. Die würde ich unterbrechungslos fortsetzen. Allerdings ist sie verstärkt auf den Einzelhandel in der Innenstadt, auf Vereine, soziale Einrichtungen und Gesprächsrunden bei aktuellen Themen auszudehnen, um nicht einseitig zu bleiben und um alle Akteure aufzuzeigen.

Jens Greiner (parteilos): Mein Ziel ist es, als Ansprechpartner und Vermittler für alle Anliegen bereit zu stehen. Dazu zählt meine Anwesenheit und Ansprechbarkeit an möglichst vielen Orten und während Veranstaltungen. Des Weiteren plane ich ein regelmäßig stattfindendes Rathausfrühstück mit Vertretern von Organisationen, Unternehmen, Verbänden, Vereinen und Interessengruppen sowie feste Sprechzeiten für Bürger.

Danilo Hermann (parteilos): Jeder Bürger hat die Möglichkeit, mit mir zu sprechen.
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Erstellt am: 31. August 2010, 16:47 Uhr
Geändert am: 31. August 2010, 16:47 Uhr
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