29. August 2010, 12:41 Uhr

Kandidaten-Check 13: Woran wollen Sie sich messen lassen?

Weißwasser Der tägliche Kandidaten-Check der RUNDSCHAU vor den OB-Wahlen am 5. September.

Hartwig Rauh (parteilos): Zunächst ist die auskömmliche Gestaltung des Haushaltes Grundlage für die Entwicklung der Stadt. Das bedingt den verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld der Bürger, denn nichts anderes wird vom Rathaus verwaltet. Hier möchte ich weiterhin zeigen, dass wir sparsam und im Sinne möglichst aller Bürger wirtschaften. Messen lassen möchte ich mich auch an meiner Ehrlichkeit – also deutlich vermitteln, was bezahlbar ist und was nicht, statt den Bürgern Sand in die Augen zu streuen. Selbst wenn diese Ehrlichkeit zuweilen Gegner auf den Plan ruft, werde ich auch künftig nicht anders verfahren. Messen lassen möchte ich mich aber auch an der öffentlichen Anerkennung von Bürgern, die ehrenamtlich tätig sind. Auch nach der Einführung der Ehrenmedaille 2004, der Ehrenurkunde des Oberbürgermeisters 2009 und den bisher erfolgten Würdigungen liegt hier noch viel Arbeit vor uns.

Bernhard Waldau (CDU): Ich werde vor allem für eines arbeiten: Den Zusammenhalt in unserer Stadt zu stärken! Dazu gilt es, nicht nur die Ansiedlung von Arbeitsplätzen zu unterstützen, sondern vor allem das „Wir“ voranzustellen. Weißwasser soll wieder als sympathische, lebenswerte Stadt wahrgenommen werden, auch von den Umlandgemeinden.

Uwe Bücklein (Linke): Die konzeptionelle Arbeit zusammen mit den Bürgern, den Stadträten und der Verwaltung wird durch die Einführung eines kommunalen Qualitätsmanagementsystems (QMS) wesentlich verbessert. Wichtigster Bestandteil eines QMS ist die Aufstellung realistischer, messbarer und nachvollziehbarer Ziele. Die Ziele werden auf Grundlage des Leitbildes in Zusammenarbeit mit den Bürgern, den Mitarbeitern der Verwaltung und dem Stadtrat für einen bestimmte Zeitraum, in der Regel ein Jahr, aufgestellt. Diese Ziele werden veröffentlicht und am Ende des Zeitraums werde ich über den Sachstand Rechenschaft ablegen. So können die Bürger die Arbeit des Oberbürgermeisters, der Stadtverwaltung und des Stadtrates beurteilen.

Torsten Pötzsch (Klartext): Ich lasse mich daran messen, wie ich die Aufgabe als Oberbürgermeister erfülle, ob ich die selbst gesteckten Vorhaben und Ziele umsetze, ob ich Dienstleister der Bürger bin, ob ich die Bürgernähe über Jahre durchhalte und ein neues Selbstwertgefühl bei den Weißwasseranern aufbaue. Ich verspreche für die sozialen Belange von Senioren, Familie und der Jugend nicht nur ein offenes Ohr zu haben, sondern für Probleme eine Lösung zu suchen. Ich setze voll auf den Mittelstand, weil er die Basis für Jobs und Zukunft ist. Ich lasse die sozial Schwachen nicht alleine, weil wir gemeinsam neue Chancen auftun können. Dafür werde ich mich bei Verbänden, der Politik und übergeordneten Institutionen einsetzen. Ich werde Prioritäten setzen, aber immer im Einklang mit den Stadträten – als die von den Bürgern legitimierten Vertreter. Für mich kommt Weißwasser immer zuerst.

Jens Greiner (parteilos): Ich bin nicht der Typ, der den Menschen das Blaue vom Himmel verspricht. Aber es muss mit Weißwasser wieder aufwärts gehen. Das ist mein Anspruch, an dem ich mich messen lassen will. Das wird nicht einfach und es wird sicher auch Rückschläge geben. Konkret muss die Abwanderung gestoppt werden. Dazu muss die Ausbildungs- und Arbeitsplatzsituation verbessert werden. Wenn wir es schaffen, eine gesunde wirtschaftliche Situation zu erzeugen, dann haben wir die Basis für die Zukunft gelegt. Das sind Ziele, die lassen sich nicht von heute auf morgen verwirklichen, aber es muss sichtbar in die richtige Richtung gehen.

Danilo Hermann (parteilos): Positive Arbeit für den Bürger, Stadtverordneten und der Stadt.
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Erstellt am: 29. August 2010, 12:41 Uhr
Geändert am: 29. August 2010, 12:41 Uhr
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