20. Januar 2010, 10:37 Uhr
Geständnis im Cottbuser Rockerprozess
Cottbus
Vor dem Cottbuser Landgericht ist am gestrigen Dienstag der Rockerprozess fortgesetzt worden.
Der Angeklagte, ein Supporter (Unterstützer) der Gruppierung „Hells Angels“, hat dabei den Rauschgifthandel gestanden. Als Motiv gab er Gewinnstreben an. Außerdem werden dem 21-jährigen Cottbuser gefährliche Körperverletzung und räuberische Erpressung vorgeworfen. Diese beiden Straftaten hatte er bereits am ersten Verhandlungstag am Montag zugegeben. Den Prozess verfolgten zahlreiche Mitglieder der „Hells Angels“ als Zuschauer. Erneut hatten Polizei und Justiz umfangreiche Sicherungsvorkehrungen getroffen. Für den kommenden Montag wird mit dem Urteil gerechnet.
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