Der lange Weg zum Hotel

Manche Hürde musste für die Investition übersprungen werden

Bad Muskau Als er, seine Frau Evamaria und sein Team im Frühjahr 2008 das zehnjährige Bestehen der Firma feierten, wurde ihnen gedankt, dafür, dass sie Bad Muskau mit ihrem Engagement den Badtitel über all die Jahre gesichert haben.

Seit 1998 führen Geislers das Moorbad Bad Muskau. Nun ziehen sie mit dem Team ins neue Kulturhotel Fürst Pückler um, das am 13. November eröffnet wird. Foto: LR-Archiv/R. Weiß Foto: LR-Archiv/R. Weiß
Und so wird auch das neue Kulturhotel, nicht nur Gastronomie, 200 Betten, Medical-Wellness und Theapie unter einem Dach vereinen, sondern auch weiterhin die Funktion des Kurmittelhauses für Bad Muskau wahrnehmen. „Anderswo bauen Städte oder Kreise so etwas, in Bad Muskau ein privater Investor“, resümiert Geisler.

Schon bald war ihm klar, dass das alte Moorbad durch ein neues Haus abgelöst werden müsste. Doch damals hat er wohl nicht im Traum daran gedacht, dass es zehn Jahre Vorbereitungszeit braucht. „Ein bisschen langweiliger hätte es aus meiner Sicht schon zugehen können“, sagt der mittlerweile 66-Jährige. So manchen Schlag musste er einstecken. Die örtliche Sparkasse erklärte ihm, man werde keine zwei konkurrierenden Vorhaben in der Stadt fördern. Das andere Vorhaben ist mittlerweile Geschichte. Andere Banken machten noch drastischere Aussagen. „Leider ist es bei uns nicht so wie in den USA. Dort bekommt man Geld, wenn man eine gute Idee hat. Hier muss man sich für Eigenmittel abstrampeln“, so Geisler. An Ideen mangelte es ihm überhaupt nicht und dann fand er in der Familie Nichterlein aus Chemnitz auch die richtigen Partner.
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Erstellt am: 06. November 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 06. November 2009, 11:21 Uhr
Autor: Regina Weiß

Regina Weiß

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