Das Unesco-Weltkulturerbe beginnt gleich vor der Hoteltür
Der Gast des Kulturhotels Fürst Pückler ist nach nur wenigen Schritten im Muskauer Park.
Muskauer Schloss Foto: lr-div
Der Standesherr von Muskau, der spätere Fürst Hermann von Pückler-Muskau (1785–1871), wollte seine Stadt nach eigenen Worten durch einen herrlichen und großen Garten verschönern und rief die Bürger von Muskau 1815 zur Anlage eines Landschaftsparks auf. Der Park erstreckt sich auf 830 Hektar, wovon zwei Drittel in Polen liegen.
Im Juli 2002 wurde von Polen und Deutschen der zweistaatliche Antrag eingereicht, um den Muskauer Park/Park Muzakowski auf die Unesco-Welterbeliste zu bringen. Im Juli 2004 war dieser Antrag erfolgreich. Der Muskauer Park ist das einzige sächsische Welterbe und das einzige deutsche Welterbe, das sich in zwei Staaten befindet.
Über die Doppelbrücke sind beide Parkteile verbunden. Mit dem Aufbau der Englischen Brücke (bis Weihnachten 2010) wird ein weiterer Übergang über die Neiße geschaffen. Der Park kam zu Fuß, per Rad oder Kutsche erkundet werden.
Im wiederaufgebauten Neuen Schloss befindet sich seit September 2008 die Dauerausstellung: „Pückler! Pückler? Einfach nicht zu fassen“. Sie hat am Buß- und Bettag, an allen Adventssonntagen und am 19. Dezember zur Schlossweihnacht geöffnet. Die nächste reguläre Öffnungszeit beginnt dann wieder im Früjahr 2010.
Künftig soll im Neuen Schloss auch geheiratet werden. Im Erdgeschoss des Nord-West-Turms wird ein Trauzimmer eingerichtet. Rund 9,5 Millionen Euro sind für die Wiederherstellung des Neuen Schlosses und die Außenanlagen im Pückler-Park Bad Muskau noch notwendig. Das Schloss war 1945 ausgebrannt und fast 50 Jahre eine Ruine.
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