Brandenburg hält an CO2-Speicherung fest
Landesregierung sieht noch Chancen für aufgeschobenes CCS-Gesetz und fordert Kompromisse
Cottbus/Potsdam Die geplante unterirdische Entsorgung des Klimakillers Kohlendioxid (CO2) steht auf der Kippe. Die Unions-Fraktion hatte die für diese Woche geplante Entscheidung kurzfristig gestoppt. Innerhalb der Union sehen aber Politiker insbesondere aus Brandenburg noch Chancen für das nötige CCS-Gesetz.
Verweis auf Braunkohle
Für Platzeck steht die Entwicklung der CCS-Technologie (Carbon Dioxide Capture and Storage) zunächst wegen des Weiterbetriebs der Braunkohlekraftwerke ganz vorne. Es werde keine neuen Anlagen ohne CCS geben, hat er gesagt und damit den aus seiner Sicht vertretbaren Kompromiss zwischen der Energiepolitik des Landes und dem Klimaschutz beschrieben. Ohne CCS wäre also in absehbarer Zeit eine deutliche Verringerung der Braunkohleverstromung und damit auch der Erschließung neuer Tagebaue unumgänglich.
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Erstellt am: 18. Juni 2009, 00:00 Uhr
Geändert am: 08. März 2012, 14:27 Uhr
Autor: Von Johann Legner

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